Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Familienbotschaft MV - Newsletter Juni 2018

Liebe Familienbotschafterinnen und Familienbotschafter,

 

die Sommerferien stehen vor der Tür... und damit keine Langeweile aufkommt, veranstalten zahlreiche Einrichtungen in unserem Bundesland abwechslungsreiche, actiongeladene und märchenhafte Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche die was erleben wollen. Also meldet Euch schnell noch an! Die Plätze sind begehrt. Hier eine kleine Auswahl an Ferienprogrammen - vielleicht auch in Eurer Nähe...

 

Mit dem SchülerFerienTicket MV können Schülerinnen und Schüler während der gesamten Sommerferien alle öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzen. Das SchülerFerienTicket MV ist eine Gemeinschaftsaktion der Verkehrsunternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern und der VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH.

 

Ihre "Familienbotschaft-MV"

 

 


News aus dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung MV

Zahngesundheit von Kindern wird ins Gesetz aufgenommen
„In der Gesundheitserziehung kommt der KiTa neben der Familie eine besondere Bedeutung zu“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses zum Thema „Zähne putzen in Kitas?!“. Erzieherinnen und Erzieher können nach Ansicht Dreses bei Kindern gesundheitsbewusste Haltungen wecken, mit ihnen das richtige Zähneputzen einüben und ihnen Angst vor dem Zahnarzt nehmen.

Drese: „Mit der Aufnahme einer regelmäßigen Zahnpflege in das KiföG wird der Stellenwert für die Mundhygiene der Kinder im Rahmen der Ziele und Inhalte der frühkindlichen Bildung ausdrücklich hervorgehoben. Die Landesregierung greift damit eine Anregung der Landesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Mecklenburg-Vorpommern e. V. auf.“ Der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des KiföG wird Ende Juni in den Landtag eingebracht.
Pressemitteilung: 13.06.2018-SM-Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

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Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitarbeit
Als wichtigen Beitrag zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit begrüßt Sozial- und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese den vom Bundeskabinett heute beschlossenen Gesetzentwurf zur so genannten Brückenteilzeit. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen mit mindestens 45 Beschäftigten haben damit einen Anspruch auf eine zeitlich begrenzte Teilzeitstelle. Ich begrüße ausdrücklich, dass Beschäftigte vom kommenden Jahr an leichter zwischen Teilzeit- und Vollzeitarbeit wechseln können als bisher“, sagte Drese.

Mit der geplanten neuen Brückenteilzeit wird es nach Ansicht der Ministerin einfacher werden, die eigenen Arbeitszeiten passender zum Leben zu gestalten. „Das ist vor allem für Frauen ein echter Fortschritt und ein aktiver Beitrag zur Gleichstellung. Denn es sind immer noch überwiegend Frauen, die etwa nach der Eltern- und Pflegezeit in der Teilzeitfalle stecken“, verdeutlichte Drese. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.
Pressemitteilung: 13.06.2018-SM-
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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ElterngeldPlus wird bei Müttern und Vätern in MV immer beliebter
Das ElterngeldPlus erfreut sich in Mecklenburg-Vorpommern wachsender Beliebtheit. Nahmen im ersten Quartal 2016 nur 12,5 Prozent der jungen Mütter und Väter die finanzielle Unterstützung für Familien nach der Geburt eines Kindes in Anspruch, waren es ein Jahr darauf bereits 18,2 Prozent. Im ersten Quartal 2018 stieg die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer auf 21,2 Prozent. Dies geht aus gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Für Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, besteht die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von Elterngeld und dem Bezug von ElterngeldPlus zu wählen oder beides zu kombinieren. Das Elterngeld Plus fällt in der Regel niedriger aus, wird dafür aber erheblich länger gezahlt.
Pressemitteilung: 15.06.2018-SM-
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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Schwer-In-Ordnung-Ausweishüllen ab sofort auch in MV erhältlich
Sozialministerin Stefanie Drese übergab die ersten „Schwer-In-Ordnung-Ausweishüllen“ in Mecklenburg-Vorpommern an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten in Schwerin. „Mit dieser symbolischen Aktion wollen wir den Inklusionsgedanken befördern. Die Hüllen für den neuen Schwerbehindertenausweis sind ein Zeichen der Anerkennung für die Menschen mit Behinderung in unserem Land. Menschen mit Handicap sind ‚schwer in Ordnung“, sagte Drese bei der Übergabe an etwa 15 Beschäftigte der Dreescher Werkstätten.

Die Hüllen „Schwer-In-Ordnung-Ausweis“ sind online unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Publikationen/ kostenfrei erhältlich und für den neuen Schwerbehindertenausweis in Bankkartenformat gedacht. Dieser wurde im April 2014 in MV eingeführt. Auch bei den Integrationsämtern des LAGuS sind die Hüllen in Kürze verfügbar.
Pressemitteilung: 21.06.2018-SM-
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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News aus den Lokalen Bündnissen für Familie in MV

Bündnisarbeit - Mentorinnen und Mentoren geben Tipps für die Praxis

Ein Lokales Bündnis aufbauen, neue Bündnispartner gewinnen oder die gemeinsame Bündnisarbeit weiterentwickeln – Mentorinnen und Mentoren beraten und begleiten Lokale Bündnisse im gesamten Bundesgebiet bei zentralen Fragen der Bündnisarbeit. Dabei setzen sie ihre langjährige Erfahrung in der Netzwerk- und Projektarbeit mit Lokalen Bündnissen ein.

Die Servicestelle vermittelt die Mentorinnen und Mentoren. Interessierte wenden sich daher am besten direkt an die Servicestelle – die Beraterinnen und Berater helfen gerne dabei, die für Ihr Anliegen passende Ansprechperson zu finden.

Die Mentorinnen und Mentoren beraten und begleiten andere Bündnisakteure in den folgenden drei Bereichen:

  • ein Bündnis aufbauen und gründen
  • Bei der Weiterentwicklung der Bündnisorganisation unterstützen
  • Weitergabe von Spezialwissen 

 

Lokales Bündnis für Familie Landkreis Ansbach als "Bündnis des Monats Juni 2018" ausgezeichnet
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 setzt sich das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach für das Miteinander der Generationen ein. So wurden durch das Bündnis Betreuungsstandards sowie Checklisten für eine gute Kinderbetreuung erstellt, die Eltern als Orientierungshilfe bei der Suche nutzen können. Eine Aktionslandkarte „Kinderbetreuung und mehr auf einen Blick“ gibt einen Überblick über 150 Standorte mit Kontaktdaten von Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis. Unter dem Motto „Familie macht stark“ unterstützt das Lokale Bündnis die Vermittlung und Betreuung von Familienpatenschaften. „Die Koordinatorinnen und Koordinatoren kümmern sich aktiv um die Kontaktaufnahme mit den Familien und begleiten die Familienpaten während ihrer gesamten Tätigkeit“, erklärt Bündniskoordinatorin Maria Ultsch. 15 Familien werden derzeit von 14 Paten betreut.

Ein Aushängeschild ist auch das Programm „Haus der kleinen Forscher“, das das Lokale Bündnis seit mehr als fünf Jahren unterstützt. Allein im vergangenen Jahr wurden elf Workshops zu verschiedenen Themen angeboten und durchgeführt, mehr als 120 pädagogische Lehrkräfte und Erzieher/innen nahmen teil.

Darüber hinaus ist das Lokale Bündnis eine wichtige Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement im Landkreis: Über die Online-Ehrenamtsbörse können ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger Angebote eintragen und einsehen. Zudem ist das Bündnisbüro zuständig für die Vergabe der bayerischen Ehrenamtskarte. „Die Karte bietet viele Vergünstigungen und honoriert damit ehrenamtliches Engagement. Inzwischen wurde die Karte im Landkreis Ansbach mehr als 11.000-mal vergeben“, so Maria Ultsch.

HIER erfahren Sie mehr über das Bündnis des Monats...

 

 


News aus den Familienzentrum/Familienbildungsstätten in MV

25 Jahre DRK Familienbildungsstätte Rostock

Am 12. Juni feierte das Team gemeinsam mit Kooperationspartnern und Rostocker Familien Jubiläum. Der offizielle Teil startete am Vormittag zunächst mit einem Grußwort des Senators Steffen Bockhahn sowie Rückblicken und Danksagungen durch Geschäftsführer Jürgen Richter und Einrichtungsleiterin Christina Fink. „Das Besondere dieser Einrichtung ist die zentrale Lage im Quartier sowie die gute öffentliche Anbindung und das vielfältige Angebot“, betonte der Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit, Schule und Sport. Das Team hatte vor kurzem die Zusage über eine Förderung über weitere fünf Jahre erhalten.

Am Nachmittag warteten für Besucher und Interessierte verschiedene Mitmach-Angebote. Zusammen mit der DRK Kita „Haus Sonnenschein“ wurden Experimente aus dem „Haus der kleinen Forscher“ getestet, weitere Partner boten Schnupperangebote wie zum Beispiel Capoeira, einem brasilianischem Kampftanz, oder das Kreieren von Teemischungen. Den Abschluss machte ein gemeinsames Familienabendbrot. Neben den Feierlichkeiten zum Jubiläum wurde die Gelegenheit genutzt, um die neu eingerichteten und umstrukturierten Räumlichkeiten vorzustellen.

„Wir sind stolz, seit so vielen Jahren ein solch breites Angebot für Groß und Klein bereitstellen zu können. Wir wollten unser Jubiläum vor allem nutzen, um mit Rostockerinnen und Rostockern ins Gespräch zu kommen. Denn die Bedarfe erfahren wir in den meisten Fällen nun mal direkt von den Familien“, freut sich Einrichtungsleiterin Christina Fink. „Ein großer Dank gilt aber auch an das erfahrene Team. Ihre kontinuierlich verlässliche Arbeit trägt maßgeblich zur guten Qualität der Familienbildungsstätte bei“.

Als älteste Einrichtung der Familienbildung in Rostock kann das Haus auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Seit einem Vierteljahrhundert gilt die Familienbildungsstätte als Anlaufstelle für Familien und bietet unterschiedliche Veranstaltungen und Beratungen zu den Themen Bildung, Beratung und Begleitung an. Ob Eltern-Kind-Yoga, Gesprächsrunden zur Erziehung oder der Pflegekurs für Familienangehörige – das multiprofessionelle Angebot reicht vom Kleinkind bis zum Senior.


Ankündigung: Fachtagung vom Bundesverband der Familienzentren

Fachtagungsort: Hamburg, Wilhelmsburg

Termin: Donnerstag, 15. November 2018 (nachmittags) – Freitag, 16. November (vormittags)

Anmeldung: ab Ende 08/2018 möglich

Familienzentrum: Partizipation und Teilhabe inklusive?

 

Die Ansprüche und Erwartungen an eine inklusive und partizipative Praxis in Familienzentren sind vielschichtig. Zwischen Konzeptionen, pädagogischen Haltungen und dem gemeinsam mit Familien gelebten Alltag in Familienzentren sind vielfältige Herausforderungen versteckt. Wie gelingt es, Familien so zu begleiten, dass sie ihre Stärken und Begabungen erkennen und ihre individuellen Potenziale entfalten? Welche Organisationsformen, Strukturen, Arbeitsweisen und Gestaltungsfreiräume sind hilfreich und unterstützend? Wie fördern Familienzentren Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Selbstständigkeit von Familien? Welche Methoden und Instrumente unterstützen Familienzentren auf dem Weg hin zu einer inklusiv und partizipativ ausgerichteten pädagogischen Praxis?
Familienzentren können es nicht dem Zufall überlassen, ob Familien erreicht werden oder nicht. Sie nehmen eine aktive Rolle im Sozialraum ein und stellen insbesondere die Belange von Familien in den Mittelpunkt, die Gefahr laufen an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. Die passgenaue Weiterentwicklung der Angebotsstruktur und die Kooperation mit den Netzwerkpartnern im Sozialraum fordert Familienzentren in besondere Weise heraus.

 

 


News aus den Mehrgenerationenhäusern in MV

Bogenschießturnier in Malchin

Bericht von Bettina Kalisch, KULTURBöRSE Gnoien

Letztlich haben alle das Ziel erreicht. 25 Kinder und Jugendlichen aus sehr verschiedenen Sozialräumen bzw. Schulen schossen in Malchin am Wall mit ihren selbstgebauten Bögen und Pfeilen um die Wette. Dabei war es egal, woher sie kamen, sondern viel wichtiger wo ihr Pfeil landete. Tatsächlich zu treffen, ist keineswegs leicht. Das erfordert jede Menge Übung und Konzentration. Umso erstaunlicher war es, wie vielen es dann doch gelang. Das Projekt „Gemeinsam gespannt loslassen“, gefördert von Aktion Mensch und der Raiffeisenbank Malchin, lief über zwei Jahre. Sehr erfolgreich, was auch gut an diesem Tag zu sehen war. Schon so einen professionellen Bogen zu bauen, verlangt ein großes Geschick, Ausdauer und Kunstfertigkeit. Unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen, die sich regelmäßig trafen, vor allem von Uwe Behrend und Arne Lipka vom MGH KULTURBöRSE Gnoien. Beim Turnier halfen dann noch jugendliche „Profis“ aus der Warbelstadt den jüngeren Teilnehmer/innen, damit kein Pfeil eventuell jemanden verletzt. Alles lief ruhig und äußerst konzentriert ab. Besonders spannend war das Finale, denn es gab schöne Preise zu gewinnen und einen leckeren syrischen Imbiss. Und gewonnen hatten am Ende alle, da jeder etwas sehr Schönes gelernt hatte: Ein langer Atem beim Bauen und Trainieren wird mit großer Freude belohnt. Dabei war ein wichtiger Nebeneffekt, dass sich neue Freunde finden konnten.

 

Feierliche Preisverleihung DemografieGestalter 2018 - Der Mehrgenerationenhauspreis
Was leisten Mehrgenerationenhäuser, um die Auswirkungen des demografischen Wandels vor Ort mit zu gestalten? Was sind die innovativsten und erfolgversprechendsten Ansätze? Am 4. Juni wurden bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesfamilienministerium die Sieger im Wettbewerb „DemografieGestalter 2018 – Der Mehrgenerationenhauspreis“ von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet. Über 70 Häuser hatten sich um den neu gestifteten Preis beworben, der in den vier Kategorien: „Bildung, Beratung, Betreuung“, „Kultur- und Freizeitangebote“, „Partizipationsprozesse“ und „Integrationsarbeit“ vergeben wird.  Eine unabhängige Jury hatte aus den vielen Projekten die Sieger in den vier Kategorien ausgewählt und einen zusätzlichen Sonderpreis vergeben.

Die fünf Siegerprojekte erhielten ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, eine Urkunde von der Familienministerin und eine Trophäe. „DemografieGestalter - Der Mehrgenerationenhauspreis“ wird auch in der Zukunft fortgesetzt. Ab Herbst sind die rund 540 Mehrgenerationenhäuser wieder aufgerufen, sich mit ihren besten Projekten zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen vor Ort zu bewerben.

HIER erfahren Sie mehr über die Siegerprojekte...

 

 


News aus den Familienferienstätten in MV

NEU – Veröffentlichung der Broschüre „Familienerholung für Menschen mit Handicap, Pflegebedürftige und Angehörige mit Pflegeverantwortung“

Familienferienstätten bieten Urlaub in den schönsten Regionen Deutschlands an. Ihr zentrales Anliegen ist es, Familien in besonders belastenden Lebenssituationen Erholung zu ermöglichen. In vielen Familienferienstätten gibt es Angebote, die sich an besondere Zielgruppen richten, beispielsweise an Mütter und Väter mit Pflegeverantwortung. Ob im Urlaub die pflegebedürftige Großmutter dabei sein soll oder das schwer behinderte Kind mitkommt: Familienferienstätten heißen alle willkommen und sind auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Gäste eingestellt.

Um interessierten Familien einen besseren Einblick in das Angebot der Familienferienstätten zu ermöglichen, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung ein besonderes Angebot zahlreicher Häuser für Menschen mit Handicap, Pflegebedürftige und ihre Familien erstmals in einer eigenen Broschüre zusammengefasst.

Die vom Bundesfamilienministerium geförderte Publikation kann online barrierefrei abgerufen oder direkt bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung in Köln bestellt werden.

 

Vorankündigung: Fachtagung der Familienferienstätten in MV am 5. November 2018
Wo steht die gemeinnützige Familienerholung, welche Aufgaben erfüllt sie im Rahmen der Familienbildung und welche Bedeutung hat sie für Familien in Mecklenburg-Vorpommern? Diese und mehr Fragen sind Themen des Fachtages des Arbeitskreises der Familienferienstätten in Mecklenburg-Vorpommern (FFMV). Er steht unter dem Titel: "Familienerholung – Stärkt.Bildet.Verbindet." und findet am 5. November 2018 in der Familienferienstätte Kolping Ferienland Salem statt.

Einen ganzen Tag lang geht es darum, Informationen zu bündeln, das bestehende Netzwerk zu stärken und auszubauen, neue Impulse zu setzen und in einen intensiven Erfahrungsaustausch zu treten. „Uns eint der gemeinsame Anspruch, jeder Familie unabhängig vom Geldbeutel einen gemeinsamen Urlaub zu ermöglichen“, so Michael Bauer, Vorsitzender des FFMV. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Familien mit Kindern, Alleinerziehenden und auf Angehörige in Pflegeverantwortung.

Herzlich eingeladen sind alle, für deren Arbeit Familien im Mittelpunkt stehen – Mitarbeitende von Jugendämtern, von Mehrgenerationenhäusern, von Familienzentren, von Beratungsstellen oder Wohlfahrtsverbänden. Unter anderem gibt es einen Überblick über das „Reallabor Familienbildung“, einem aktuellen Projekt der Fachhochschule Neubrandenburg. Erfahrungsberichte zur gemeinnützigen Familienerholung aus Niedersachsen und Thüringen gestatten einen Blick über die Landesgrenzen hinaus. Zur Zukunft der gemeinnützigen Familienerholung bundesweit wird es einen Beitrag von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung geben.

Einem Vormittag mit Fachvorträgen folgt am Nachmittag ein intensiver Austausch zu Best-Practice-Beispielen, zu geförderten Familienurlauben oder zu Qualitätsstandards in der Familienerholung, zur Vielfalt und Barrierefreiheit in den Familienferienstätten zwischen Ostsee und Müritz.

 


News von und für Senioren/Seniorenarbeit aus MV

10. Altenparlament Mecklenburg-Vorpommern am 6. Juni 2018

Zum ersten Mal kamen im Jahre 1999 Seniorinnen und Senioren aus Mecklenburg-Vorpommern in einem eigenen Parlament zusammen. Initiator dieses ersten Altenparlamentes war der damalige Landtagspräsident Hinrich Kuessner und der ehemalige Vorsitzende des Landesseniorenbeirats Heinz Rösel. Beide waren in dem Vorhaben geeint, den Wünschen, Herausforderungen und Sorgen der Seniorinnen und Senioren unseres Landes Gehör zu verschaffen.

Im Rahmen des 10. Altenparlamentes wurden drei Beschlüsse und eine Resolution verabschiedet:

  • Beschluss 1 zum Thema "Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum - Entwicklung des ländliches Raumes in Mecklenburg-Vorpommern
  • Beschluss 2 zum Thema "Gesundheit und Prävention in Mecklenburg-Vorpommern"
  • Beschluss 3 zum Thema "Förderung der Medienkompetenz von Seniorinnen und Senioren in Mecklenburg-Vorpommern"

Mit der Resolution fordert das 10. Altenparlament ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept für Mecklenburg-Vorpommern.

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Bürgerbusverein startet Pendelverkehr
"Ich finde das toll, dass hier jetzt ein Auto fährt", freut sich Ingeborg Butzlaff morgens beim Einsteigen. Bisher war sie immer auf die Hilfsbereitschaft von Verwandten und Bekannten angewiesen, wenn sie aus ihrem kleinen Dorf Evchensruh zum Einkaufen oder zum Arzt in die Städte Röbel oder Wittstock (Dosse) kommen musste. Denn ein Bus fuhr schon lange nicht mehr über die Dörfer. ELLI, das Dorfauto, fährt nun die Bewohner des Elde-Quellgebiets zu bestimmten Wochentagen passgenau an die Haltestellen der Buslinie zwischen Röbel und Wittstock. Das Kompetenzzentrum ländliche Mobilität der Forschungs-GmbH Wismar organisiert dieses Angebot mit Hilfe von Geldern der Bundes- und Landesregierung und begleitet verantwortlich den Ablauf in der Erprobungsphase. Das Projekt "ELLI - Dorfbus im ländlichen Raum zwischen Röbel/Müritz und Wittstock/Dosse" wird gefördert aus Mitteln des Kopernikus-Programms sowie aus dem Forum Ländliche Entwicklung und Demografie Mecklenburg-Vorpommerns.

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Informatives für Jeden

Engagement-Botschafterinnen und Botschafter 2018
Über 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv - auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Das spiegelt sich auch in den sehr unterschiedlichen Projekten der diesjährigen Engagement-Botschafter und der –Botschafterin wider, die dieser Vielfalt ihr Gesicht geben und mit ihrem Einsatz als Vorbilder glänzen.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey und Brigitta Wortmann Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) haben heute (Montag) die Engagement-Botschafter und die -Botschafterin 2018 ernannt. Deutschlands größte Freiwilligenbewegung – die Kampagne „Engagement macht stark!“ – wählt jedes Jahr drei beeindruckende Persönlichkeiten aus, die zeigen, was durch Engagement alles möglich ist. Sie stehen stellvertretend für die Millionen von Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die mit ihrem Einsatz in Initiativen, Projekten und Vereinen unsere Gesellschaft lebenswerter machen.

Die Engagement-Botschafter 2018 sind: Klaus Hirrich, vom Verein FAL e.V. aus Wangelin, Johannes Müller, CorrelAid e.V. aus Konstanz und die Engagement-Botschafterin 2018 ist Katja Sinko, von The European Moment aus dem Raum Berlin-Brandenburg.

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Nahrungsergänzung für Kinder - Marktcheck der Verbraucherzentralen
Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat sich an einem Marktcheck beteiligt, und im Dezember 2017 und im Januar 2018 Nahrungsergänzungen für Kinder unter die Lupe genommen.

Erschreckend ist, dass viele Produkte sehr hoch dosiert sind. Bei 85 Prozent der Produkte lag mindestens eines der Vitamine oder Mineralstoffe über dem Referenzwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Vier-bis Siebenjährige. Fast die Hälfte der Nahrungsergänzungsmittel überschritt sogar die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlenen Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. Das ist besonders kritisch, denn diese Höchstmengen sind für Personen erst ab 15 Jahren vorgesehen.

Weitere detaillierte Ergebnisse können Sie im Marktcheckbericht nachlesen.

 

Bundesstiftung Frühe Hilfen - Jährlich 51 Millionen zur Unterstützung junger Familien

Die Idee der Frühen Hilfen ist es, junge Eltern einfach, schnell und unkompliziert zu unterstützen und ihnen dadurch den Start ins Leben als Familie zu erleichtern. Die Angebote der Frühen Hilfen richten sich nach den Bedürfnissen der Familien. Sie bieten Hilfe etwa nach einer schwierigen Schwangerschaft, im Falle einer Erkrankung oder wenn ein familiäres Netzwerk fehlt. Auch im schwierigen Fall einer Trennung oder wenn junge Eltern Geldsorgen haben, gibt es passende Unterstützungsangebote im Netzwerk der Frühen Hilfen. Vor Ort helfen Familienhebammen, die junge Eltern im ersten Jahr nach der Geburt besuchen und ihnen praktische Tipps für den Alltag geben. Anderen jungen Eltern ist schon geholfen, wenn ehrenamtliche Paten durch ihren Besuch einmal in der Woche etwas Luft verschaffen. Oder Familien nehmen die Hilfe von Babylotsen in Anspruch, die helfen, die für sie passenden Unterstützungsangebote wie eine Eltern-Kind-Gruppe im Wohnumfeld zu finden.

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen hat zum 1. Januar 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Sie stellt jährlich 51 Millionen Euro für die Förderung von Netzwerken der Frühen Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien zur Verfügung. Damit setzt der Bund seine Verpflichtung aus dem Bundeskinderschutzgesetz dauerhaft um.

Die Frühen Hilfen sind freiwillige Angebote insbesondere an werdende und junge Eltern und Familien, die aufgrund von unterschiedlichen psychosozialen Belastungen einen erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben. Sie unterstützen Eltern mit bedarfsgerechten Angeboten in den ersten drei Lebensjahren der Kinder: Im Fokus stehen eine gelingende Eltern-Kind-Bindung, ein gesundes Aufwachsen und Schutz vor Gewalt.

Mehr Information auf www.fruehehilfen.de/bundesstiftung und https://www.elternsein.info/

 

Fortbildungen, Elternabende, Vorträge von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen in MV
Informieren Sie sich über die Angebote zur Suchtprävention. In den einzelnen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen finden Sie aktuelle Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern, Veranstaltungshinweise sowie neueste Forschungsergebnisse aus dem Suchtbereich.

Mögliche Themen könnten sein:

  • Smartphone - das neue Familienmitglied
  • Wieviel Medien braucht ein Kind?
  • Verändert das Smartphone unsere Kinder?

 

Bei Interesse wenden Sie sich direkt an die Landeskoordinierungsstelle in Schwerin...



Veranstaltungshinweise

Historie, Handwerk und frisches Wasser - Fahrradtour am 11. Juli 2018, 9:00 – 17:00Uhr
Entdecken Sie auf dieser abwechslungsreichen Fahrradtour geschichtsträchtige Gebäude, traditionelles Handwerk und den Ursprung eines regionalen Mineralwassers. Zunächst geht es zum Denkmalhof Retschow, auf dem in einem Ensemble aus niederdeutschem Hallenhaus, Scheune und Altenteilerkaten die bäuerliche Alltagskultur des 19. und 20. Jahrhunderts nachzuerleben ist.

Nach einem stärkenden Picknick auf dem Hof steuern wir den Kunstort Glashagen an, wo sich die hier ansässigen (Kunst-)Handwerker*innen in der Glashütte und im Porzellanstudio bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen. In der benachbarten Töpferei wird in einer Führung altes, zum Teil in Vergessenheit geratenes Handwerkswissen wieder anschaulich gemacht. Im Anschluss lädt das dazugehörige Café mit selbst gebackenem Kuchen zum Verweilen ein. Weniger als einen Kilometer entfernt, im idyllischen Quellental, entspringt die Glashäger Mineralquelle. Hier steigen wir hinab, um den klassizistischen Quelltempel zu bestaunen und uns vor der Rückfahrt mit dem glasklaren Quellwasser zu erfrischen.

Die Tour umfasst eine Gesamtstrecke von ca. 40 Kilometern. Treffpunkt und Start ist 09:00 Uhr am Parkplatz Am Westfriedhof. Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem anliegenden Plan.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 EUR pro Person, Speisen und Getränke sind nicht enthalten. Wir bitten um Anmeldung bis zum 02.07.2018 z.B. per Mail: anmeldung@frauenbildungsnetz.de.

 

Workshop: Frauenbilder -  Reflexionen in der interkulturellen Begegnung am 10. Juli 2018, 13-18 Uhr
Besonders seit dem Jahr 2015 sind interkulturelle Themen aus gesellschaftlichen Diskursen nicht mehr wegzudenken. Vor allem Frauen aus arabischen Ländern geraten in das „westliche“ Blickfeld, wenn sie uns in der Arbeits- und Alltagswelt begegnen. Sie bleiben uns oft unbegreiflich und suchen dennoch unseren Kontakt und auch unsere Hilfestellung, um in der für sie ungewohnten und noch vielfach unbekannten Gesellschaft ankommen zu können.

Dadurch sind wir im Bereich der tagtäglichen interkulturellen Begegnung mit unzähligen unterschiedlichen Reflexionen konfrontiert und verbunden und diese berühren uns in unterschiedlichem Ausmaß.

Wie werden die interkulturellen Handlungskompetenzen durch Empathie beeinflusst? Wieviel Pluralität ist in Ihrem beruflichen Kontext zugelassen? Wie kennzeichnet das unsere sozialen Handlungsmuster?

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 03. Juli 2018: per Mail: anmeldung   frauenbildungsnetz.de

 

Demokratiekonferenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Als Fortsetzung der gemeinsamen Zusammenarbeit hinsichtlich der Weiterentwicklung der Demokratie im Landkreis MSE findet die nächste Demokratiekonferenz am 11.09.2018 im Gymnasium Carolinum in Neustrelitz voraussichtlich in der Zeit zwischen 14 – 18 Uhr statt.

 

Kinderhochschule / Familienuniversität:

Neubrandenburg: "Tolle Knolle"; 3.+4. Juli 2018

Greifswald: "Fußball-WM - Ohne Physik keine Erfolge: Warum der Sport die Physik braucht"; 5. Juli 2018

 


Impressum

 

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Friedrich-Engels-Ring 12             

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Ihre Ansprechpartnerin: Diana Wienbrandt

Tel.: 0395 - 55 84 039

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