Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Familienbotschaft MV - Newsletter Dezember 2019

Liebe Familienbotschafterinnen und Familienbotschafter,

 

wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

 

Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.                                                       

Verfasser: Unbekannt

 

Gleichzeitig möchten wir jedoch auch schon in den Januar 2020 blicken und einen Termin ankündigen. Am 9. Januar wird sich Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung MV in der Zeit von 16.00 - 17.30 Uhr im Rahmen unseres Live Chats den Fragen rund um die Themen Pflege (u.a. Nachbarschaftshilfe), Ehrenamtskarte und Beitragsfreie Kita stellen. Merken Sie sich diesen Termin schon heute vor.

Ab dem 02. Januar können Sie unter der Homepage www.familienbotschaft-mv.de ihre Fragen bereits in das Chatportal einstellen.

 

Einen winterlich-weihnachtlichen Gruß sendet die "Familienbotschaft-MV"

 

 


News aus dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung MV

Arbeits- und Sozialminister*innen der Länder fordern von der Bundesregierung weitere Maßnahmen für die Pflege
„Von der ASMK in Rostock geht ein starkes Signal für Reformen im Pflegesystem und Verbesserungen für Pflegebeschäftigte, Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige aus“, sagte Drese. Mecklenburg-Vorpommern habe als Vorsitzland selbst klare pflegepolitische Akzente gesetzt, verdeutlichte Drese und verwies dabei vor allem auf den Leitantrag zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung: „Das einstimmige Votum der ASMK ist eine sehr wichtige Botschaft an Gesundheitsminister Spahn. Die steigenden Pflegekosten dürfen nicht mehr hauptsächlich von den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen getragen werden. Deshalb brauchen wir kurzfristig einen Steuerzuschuss an die Pflegeversicherung und perspektivisch ein tragfähiges Gesamtkonzept, das sowohl die Kostenfolgen der pflegerischen Versorgung als auch ihre Finanzierung durch die Beitragszahler, die Steuerzahler und die Pflegebedürftigen selbst berücksichtigt“, so Drese, die sich nun direkt an den Bundesgesundheitsminister mit dem ASMK-Beschluss wenden wird.
Pressemitteilung: 04.12.2019-SM-
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Hier erfahren Sie mehr...

 

Drese: Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bringt deutliche Verbesserung für Menschen mit Behinderung
Sozialministerin Stefanie Drese bezeichnete in der Landtagsdebatte das Bundesteilhabegesetz als epochale sozialpolitische Reform für eine inklusive Gesellschaft. „Das Gesetz schafft für Menschen mit Behinderungen Verbesserungen und betont deren Anspruch auf mehr individuelle Selbstbestimmung durch ein modernes Teilhaberecht und eine gezielte Förderung“, so Drese. Zukünftig hängen die Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit erheblichen Teilhabeeinschränkungen nicht mehr vom Ort der Unterbringung ab, sondern orientieren sich ausschließlich am individuellen Bedarf.

Drese verdeutlichte, dass die landesrechtliche Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes alle Beteiligten aber auch vor große Herausforderungen stellt, vor allem hinsichtlich der zeitlichen Anforderungen. „In Mecklenburg-Vorpommern wird die Umsetzung sowohl von den sozialen Trägern als Leistungserbringer, den Landkreisen und kreisfreien Städten als Träger der Eingliederungs- und Sozialhilfe, den Behindertenverbänden als auch von der Landesregierung mit großem Engagement betrieben“, betonte Drese. Gemeinsames Ziel sei es, für die Menschen mit Behinderung das Bundesteilhabegesetz so auszugestalten, dass deren Interessen umfassend berücksichtigt werden, so die Ministerin.
Pressemitteilung: 12.12.2019-SM-Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Hier erfahren Sie mehr...

 

Drese: Beitragsfreie Kita, Grundrente und Kindergrundsicherung wirksame Schritte zur Armutsbekämpfung
„Um der wachsenden Armutsgefährdung von Rentner*innen entgegenzuwirken, ist die Einführung der Grundrente für Geringverdiener eine wichtige Maßnahme“, so Drese. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern könnte die Grundrente maßgeblich dazu beitragen, Altersarmut zu mindern bzw. zu verhindern, so Drese. Von der Grundrente sollen Rentner*innen profitieren, die 35 Beitragsjahre haben und deren Beitragsleistung unter 80 Prozent, aber über 30 Prozent des Durchschnittseinkommens liegt.

Ministerin Drese setzt sich zudem für die Einführung einer Kindergrundsicherung ein. Mit der Kindergrundsicherung sollen Leistungen gebündelt und das System einfacher gemacht werden. Einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Familien sieht Ministerin Drese in der Einführung der elternbeitragsfreien Kita ab Januar 2020.
Pressemitteilung: 12.12.2019-SM-Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Hier erfahren Sie mehr...

 

Weitere Neuigkeiten aus der Landesregierung

 

Jubiläum: 10 Jahre Wirtschaftsbotschafter*innen in MV
Weitere Informationen HIER...

 

Künstler*innenstipendien 2020: Bewerbung jetzt möglich
Weitere Informationen HIER...

 

Schwesig: Solide Finanzpolitik und Investitionen in die Zukunft
Weitere Informationen HIER...

 

200-Millionen-Euro-Schulpaket kommt
Weitere Informationen HIER...

 

Hohenkirchen setzt sich im Digitalisierungswettbewerb durch
Weitere Informationen HIER...

 

 


News aus den Lokalen Bündnissen für Familie in MV

Weihnachtsgrußwort
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bedankt sich zum Ende des Jubiläumsjahres bei allen Bündnisakteurinnen und -akteuren für ihr Engagement.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei meinen Terminen im ganzen Land begegne ich immer wieder Menschen, die mir stolz berichten, dass sie sich im Lokalen Bündnis für Familie engagieren. Oder bei Firmenbesuchen wird mir erzählt, dass das nächste Ferienbetreuungsprojekt für die Beschäftigtenkinder mit dem Bündnis vor Ort gerade organisiert wird.

Was für schöne Rückmeldungen, die mich jedes Mal wieder darauf aufmerksam machen, was für eine großartige Erfolgsgeschichte die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" seit 15 Jahren schreibt und uns alle miteinander verbindet.

Diese Verbindung wurde beim Fachtag "Mit starken Bündnissen in eine gute Zukunft" im November in Berlin nochmal deutlich und sichtbar. Im Fokus standen neue Projektideen, Zukunftsstrategien und Kommunikationskonzepte für die weitere Arbeit der Bündnisse.

Zum Ende dieses Jubiläumsjahres möchte ich Ihnen allen ganz besonders für Ihren Einsatz danken. Ihre Arbeit ist eine wichtige Grundlage für ein familienfreundliches Land und starke Familien – sowohl in den vergangenen 15 Jahren, als auch in Zukunft. Und wenn wir uns demnächst irgendwo begegnen sollten, dann berichten Sie mir von Ihrer erfolgreichen Bündnisidee für Familien. Ich werde sie gerne weitererzählen!

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute.

 

Lokales Bündnis für Familie Memmingen als "Bündnis des Monats Dezember 2019" ausgezeichnet
Memmingen gehört zu den ersten hundert Lokalen Bündnissen für Familie, die sich im Frühjahr 2004 gründeten. Das Bündnis kommt in der Regel zweimal pro Jahr zusammen, um sich über Schwerpunktthemen und neue Projekte auszutauschen. Der Babyempfang im Rathaus für Neugeborene aus Memmingen fand in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt. "Die Familien werden mit ihrem Nachwuchs früh erreicht und lernen dadurch das Bündnis sowie die zahlreichen Angebote der Stadt rechtzeitig kennen", so Bündniskoordinatorin Claudia Fuchs, die den Babyempfang zweimal jährlich organisiert.

Zusammen mit dem Jugendamt und der Volkshochschule bietet das Bündnis Bildungsangebote für Eltern an. Ziel ist es, aktuelle Themen und Bedürfnisse der Familien frühzeitig aufzugreifen und so Unsicherheiten vorzubeugen. In diesem Jahr stand das „Blitzlicht Erziehung“ unter dem Titel "Basics zu Pädagogik und Medien". Expert*innen vermittelten in 45-minütigen "Blitzlichtern" Grundlagen zum Erziehungsalltag sowie auch praktische Tipps zur Umsetzung.

Für 2020 wird es dann im Rahmen dieses Formats einen Fachtag mit Tipps für (Allein)Erziehende geben. Verschiedene Referent*innen informieren hier zu folgenden Themen: "Macht und Ohnmacht von Alleinerziehenden – Wie können Kinder in alleinerziehenden Familien gestärkt werden?" oder "Finanzielle Hilfen rund um die Familie".
Weitere Informationen zum Bündnis des Monats erhalten Sie HIER...

 

Ankündigung Webinar "Bündnisse des Monats - Erfolgsgeschichten aus Neu Wulmstorf, Ilmenau und Memmingen" am 31. Januar in der Zeit von 10.30 - 12.00 Uhr

Weitere Informationen auch zur Anmeldung erhalten Sie HIER...


News aus den Familienzentrum/Familienbildungsstätten in MV

Zu Besuch im Stadtteil- und Begegnungszentrum "Börgerhus" in Rostock Groß Klein - Praxisbericht
Heute machen wir uns auf den Weg nach Rostock. Genauer gesagt in den Stadtteil Groß Klein. Dort wo der deutsche Rapper und Musiker Materia aufgewachsen ist. Die Verbindung zwischen dem Musiker und dem Stadtteiltreff bzw. dem zugehörigen Jugendclub „224“ ist noch allgegenwärtig. Erst im Sommer hat Materia hier ein Konzert anlässlich des 40. Geburtstages des Stadtteils gegeben.

In Rostock gibt es 9 Stadtteil- und Begegnungszentren. Sie sind Orte der Begegnung, Bildung und Kultur. Seit 2005 gibt es das „Börgerhus“ mit seinen vielfältigen Angeboten. „Bei uns finden ca. 40 Kurse regelmäßig statt und es gibt darüber hinaus noch monatliche Highlight“, so Anne-Maria Hocke. Zu den monatlichen Highlights zählen u.a. verschiedene Vorträge, das monatliche Stadtteilfrühstück, Tanznachmittage oder Gamingtage. „Das Team überlegt sich immer wieder neue Angebote“, freut sich die Leiterin.  Bei unserem Rundgang durch das Haus sehen wir die unterschiedlichen Funktionsräume.
HIER lesen Sie den gesamten Praxisbericht...

 

Filmtipp im Familienkino in der KULTURBöRSE Gnoien - "Heidi"
Der Film- und Literaturklub lädt am Freitag, 20. Dezember, um 17.00 Uhr, zum Familienkino ein: Es läuft der Film "Heidi", Schweiz, D 2015.

Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) lebt mit seinem Großvater, dem Almöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer kleinen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Sie und ihr Freund, der Geißenpeter (Quirin Agrippi), hüten die Ziegen und führen ein unbeschwertes Leben. Doch eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) aus der Almidylle herausgerissen und nach Frankfurt gebracht, wo sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann (Maxim Mehmet) untergebracht wird. Heidi soll die Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara (Isabelle Ottmann) geben und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Zwar freundet sich Heidi schnell mit Klara an und entwickelt langsam eine Leidenschaft für Bücher – ihre Sehnsucht nach den geliebten Bergen und ihrem Großvater wird dadurch aber nicht geringer…

 

Jahresplanungen für 2020
Die Einrichtungen haben den Blick schon seit einiger Zeit in das neue Jahr gerichtet und spannende Programme und Jahresplanungen für ihre Besucher*innen zusammengestellt. Seien Sie gespannt auf das was kommt und informieren Sie sich direkt bei den Einrichtungen vor Ort. Wo es welche Einrichtungen der Familienarbeit gibt, erfahren Sie auf der Seite der Familienbotschaft-MV.

 

 


News aus den Mehrgenerationenhäusern in MV

4. Deutscher EngagementTag
Wie kann generationsübergreifendes Engagement in Stadt und Land besser gelingen? Was brauchen Engagierte? Unter dem Thema „Keine Frage des Alters! Engagement aller Generationen“ versammelten sich anlässlich des 4. Deutschen EngagementTags am 5. und 6. Dezember im Stadtbad Oderberger in Berlin mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, um gemeinsam über bürgerliches Engagement zu diskutieren, Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Als Begegnungsstätten für Engagement von jungen wie älteren Generationen und als Orte, die Partizipation ermöglichen, spielen die rund 540 Mehrgenerationenhäuser eine wichtige Rolle in den Kommunen. Sie zeigen in beispielhafter Weise, wie ein gutes Miteinander verschiedener Altersklassen gelingt und der soziale Zusammenhalt gestärkt werden kann. Engagierte aus den Mehrgenerationenhäusern konnten im Rahmen des Kongresses ihr wertvolles Wissen und praktische Tipps mit Teilnehmenden aus anderen Bereichen teilen.
Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Mehrgenerationenhäuser im Netz - Posts, Hastags, Likes und mehr
Mit der Workshop-Reihe Öffentlichkeitsarbeit im Netz, konnten sich im November und Dezember nun eine Reihe von Mehrgenerationenhäusern zu ihren Strategien für Social Media und ihrer Website fortbilden. Das Pressebüro des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus organisierte den Austausch und gab fachlichen Input, der im Mehrgenerationenhaus Gebrüder-Schmidt-Zentrum in Stuttgart seinen Auftakt fand. Dass Social Media immer wichtiger für die Öffentlichkeitsarbeit der bundesweit 540 Mehrgenerationenhäuser wird, davon konnten sich außerdem weitere Mehrgenerationenhäuser überzeugen, als die Workshop-Reihe im Dezember im Erfurter Mehrgenerationenhaus stattfand.
Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Einbindung und Teilhabe von jungen Menschen in Mehrgenerationenhäusern
In der Evaluation des Bundesprogramms zeigte sich, dass junge Besucherinnen und Besucher1 mehrheitlich durch Bekannte vom MGH erfahren haben, es sehr regelmäßig aufsuchen und vielfältige Angebote im MGH nutzen. Allen voran, jeweils von knapp einem Drittel der Befragten, werden der Offene Treff, Kurse (z. B. Sport, Sprache, Kreatives), Feste und Veranstaltungen besucht. Dabei bleiben die jungen Menschen nicht „unter sich“. Über drei Viertel geben an, sich auch regelmäßig mit deutlich jüngeren oder älteren Besucherinnen und Besuchern auszutauschen. Es zeigt sich zudem eine sehr hohe Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass viele als Freiwillige im MGH „mitarbeiten“.

Fast drei Viertel der jungen Menschen2, die sich freiwillig engagieren, machen dies mindestens einmal pro Woche. Am häufigsten engagieren sie sich im Offenen Treff, bei der Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen und in Betreuungsangeboten (jeweils rund ein Drittel der Befragten geben an, sich in mindestens einer dieser Formen zu engagieren). Auch junge Freiwillige wurden mehrheitlich über Bekannte „geworben“. Die jungen freiwillig Engagierten berichten von engem Austausch mit Mitarbeitenden des MGH und sehr guter Unterstützung durch diese.
Weitere Informationen zur Evaluation erhalten Sie HIER...

 

Was sagen junge Menschen eigentlich selbst über die Mehrgenerationenhäuser? Ein Interview mit Jakob Ruch, 20, ehemaliger Bundesfreiwilligendienstleistender im MGH Stralsund
"Im Mehrgenerationenhaus habe ich mich vor allem um die Öffentlichkeitsarbeit gekümmert. Ich war zum Beispiel verantwortlich für die Website. Außerdem habe ich den Internetstammtisch betreut."

 

"Ich fand und finde immer noch toll, dass das Haus ein Ankerpunkt für so viele unterschiedliche Menschen ist. Kein Tag gleicht dem anderen. Die Arbeit und der Ort sind sehr vielfältig. Er ist Treffpunkt sowohl älterer als auch jüngerer Menschen. In Stralsund kommen durch den integrativen Freizeittreff automatisch Menschen mit und ohne Behinderung in Kontakt. Für mich war es eine tolle Erfahrung, meine alltäglichen Gewohnheiten zu verlassen. Das baut Berührungsängste und Vorurteile ab. Außerdem fand ich immer toll, von den älteren Generationen zu lernen. Ich habe auf jeden Fall die Erfahrung gemacht, dass der Austausch mit Menschen, denen man sonst in seinem Alltag nicht begegnet, nicht nur Spaß macht, sondern unglaublich lehrreich ist."

Lesen Sie HIER das gesamte Interview...

 

 


News von und für Senioren/Seniorenarbeit aus MV

Drese: Bürgerschaftliches Engagement wichtig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft
„Rund 43 Prozent unserer Bevölkerung engagieren sich bürgerschaftlich. Wir sind laut dem Deutschen Freiwilligensurvey damit führend unter den neuen Bundesländern. Mein Dank gilt deshalb den mehreren hunderttausend Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds mitwirken und etwas bewegen“, betont Sozialministerin Stefanie Drese zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember. Wichtiges Ziel der Landesregierung ist es nach Aussage von Drese, das bürgerschaftliche Engagement weiter zu unterstützen, die Rahmenbedingungen für aktive Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und Maßnahmen der Anerkennung auszubauen. „Mit der im kommenden Jahr startenden landesweiten Ehrenamtskarte wollen wir das bürgerschaftliche Engagement zusätzlich würdigen“, so Drese.

 

Landesfachtag "Gutes Leben im Alter vor Ort"
Die Landesregierung will die Kommunen dabei unterstützen, die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren nachhaltig zu verbessern. Auf dem ersten Landesfachtag „Gutes Leben im Alter vor Ort“ wurden am 17. Dezember in Güstrow im Beisein von Sozialministerin Stefanie Drese, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und Infrastrukturminister Christian Pegel die wichtigsten Herausforderungen identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.

Gemeinsames Ziel aller Akteure sollte es nach Ansicht Dreses sein, Seniorenpolitik als Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung zu betrachten. Vor allem das Leben im Alter im ländlichen Raum sei dabei eine große Herausforderung.

„Wichtige Themen sind eine integrierte Orts- und Verkehrsplanung, Wohnen im Alter, Gesundheit, Pflege sowie bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Teilhabe“, so Drese. Der Landesfachtag solle Impulse geben, um älteren Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu Seniorenpolitischen Gesamtkonzepten finden Sie HIER...

 

 


Informatives für Jeden

2. Stufe "Starke-Familien-Gesetz" tritt in Kraft
Faire Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen – das ist das Ziel des neugestalteten Kinderzuschlags und der verbesserten Bildungs- und Teilhabeleistungen. Nach den Veränderungen zum 1. Juli 2019 profitieren ab dem Jahr 2020 mehr Familien mit kleinem Einkommen vom Starke-Familien-Gesetz.

Den Kinderzuschlag (kurz: KiZ) bekommen Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber nicht oder nur knapp für den gesamten Bedarf der Familie aufkommen können. Der KiZ soll Familien helfen, die notwendigen Ausgaben für ihr Kind abzudecken – zusammen mit dem Kindergeld und gegebenenfalls dem Wohngeld. Ab dem 1. Januar 2020 entfällt die obere Einkommensgrenze, die sogenannte "Abbruchkante". Familien können dann auch bis in mittlere Einkommensbereiche hinein noch einen geminderten KiZ beziehen. Außerdem wird  das Einkommen der Eltern, das den eigenen Bedarf übersteigt, nur noch zu 45 Prozent (vorher: 50 Prozent) auf den Kinderzuschlag angerechnet. Damit mehr Familien vom Kinderzuschlag profitieren, wurde außerdem die Antragstellung vereinfacht. Ab Anfang 2020 können Eltern den KiZ auch digital beantragen.

Mit dem Kinderzuschlag erhalten Familien Anspruch auf ein Paket mit Leistungen für Bildung und Teilhabe. Dadurch können Eltern Kosten sparen – unter anderem für Klassenfahrten, das ÖPNV-Ticket für den Weg zur Schule, die Nachhilfe oder das Mittagessen in Kita und Schule. Für den persönlichen Schulbedarf wie Stifte, Füller, Hefte, Ranzen und Sportzeug erhalten Familien mit geringem Einkommen 150 Euro pro Kind und Schuljahr.

Weitere Informationen zum Kinderzuschlag erhalten Sie HIER...

Das Starke-Familien-Checkheft finden Sie HIER...

 

Agenda Nachhaltige Familienpolitik 2030
Um die Lebensperspektiven für heutige und kommende Generationen zu verbessern, hat das Bundesfamilienministerium die "Agenda 2030 - Nachhaltige Familienpolitik" entwickelt. Sie enthält konkrete und messbare Ziele für eine zukunftsfähige Familienpolitik. Der Bericht Agenda 2030 formuliert zum ersten Mal Ziele für eine nachhaltige Familienpolitik über einen Zeithorizont von zehn Jahren.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen
Nach seiner Konstituierung wird der Nationale Rat in thematischen Facharbeitsgruppen zu folgenden Themenbereichen arbeiten und jeweils zweimal im Jahr 2020 sowie einmal im Jahr 2021 tagen:

  • Schutz und Hilfe
  • Kindgerechte Justiz
  • Ausbeutung und Internationale Kooperation
  • Forschung und Wissenschaft.

Bis zum Sommer 2021 soll der Nationale Rat sich zu konkreten Zielen und Umsetzungsschritten verständigt haben. Die Teilnehmenden-Liste der konstituierenden Sitzung sowie die Arbeitsstruktur des Nationalen Rates finden Sie HIER.

 

„Mitreden-Mitgestalten“: Bundesjugendministerin Franziska Giffey nimmt Abschlussbericht entgegen

Die wichtigsten Ziele bei der Erarbeitung des neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes sind:

  • Mehr Beteiligung von jungen Menschen, Eltern und Familien
  • Besserer Kinder- und Jugendschutz
  • Stärkung von Pflege- und Heimkindern
  • Mehr Prävention vor Ort
  • Hilfen aus einer Hand für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird den Abschlussbericht und die darin enthaltenen Empfehlungen jetzt gründlich prüfen und die Ergebnisse in das Gesetzgebungsverfahren aufnehmen. Im nächsten Frühjahr wird der Entwurf für ein neues Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorgelegt.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Bundeskabinett beschließt Jugendstrategie der Bundesregierung
Die im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode vorgesehene gemeinsame Jugendstrategie wurde durch die Interministerielle Arbeitsgruppe „Jugend“ unter Federführung des BMFSFJ entwickelt. Um zu wissen, wie sich junge Menschen eine jugendgerechte Politik vorstellen, wurden zahlreiche Beteiligungsformate durchgeführt. So konnten sich junge Menschen und ihre Interessenvertretungen in den JugendPolitikTagen, in themenspezifischen Audits oder via Online-Konsultation aktiv in die Entwicklung der Jugendstrategie einbringen. Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Beteiligungsformate diskutierten heute auch mit der Bundeskanzlerin und der Bundesjugendministerin im Bundeskanzleramt.
Der Kabinettbeschluss ist zugleich der Startschuss für den Umsetzungsprozess der Jugendstrategie.
Weitere Informationen erhalten Sie HIER... 
 

Land unterstützt Buchaktion "Ich schenk dir eine Geschichte"
Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich an der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ zum Welttag des Buches 2020. Lehrerinnen und Lehrer können ihre 4. und 5. Klassen sowie Förderschulklassen unter www.welttag-des-buches.de anmelden. Bis 31. Januar 2020 haben sie dort die Möglichkeit, Gutscheine für den Roman „Abenteuer in der Megaworld“ des Kinderbuchautors Sven Gerhardt zu bestellen. Das Buch bekommen die Kinder gegen Vorlage des Gutscheins im Aktionszeitraum vom 20. April bis 29. Mai 2020 von ihrer örtlichen Buchhandlung geschenkt. 

Ziel der Initiative ist es, Kinder jedes Jahr mit Geschichten, die ihre Interessen aufgreifen, für das Lesen zu begeistern. Damit die Aktion auch in Klassen mit unterschiedlichen Leseniveaus gelingt, wird der Romantext durch einen 32-seitigen Comic des Illustrators Timo Grubing sowie zweifach differenziertes Unterrichtsmaterial ergänzt.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

FLIMMO Weihnachtsspecial
Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und wie immer ist das Angebot im TV und auf Streaming-Plattformen rund um die Feiertage verlockend groß und unüberschaubar. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt.

Was eignet sich für welches Alter? Bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren kommen kurze Geschichten über Freundschaft und Zusammenhalt gut an. Fantastische und märchenhafte Abenteuer finden bei Grundschulkindern großen Anklang. Für Ältere darf es mit Magie und ungewöhnlichen Helden schon richtig spannend werden. Geschichten mit originellen Figuren und witzigen Dialogen versprechen Unterhaltung für die ganze Familie und bieten im Anschluss Gesprächsstoff zwischen Groß und Klein.

Für Diskussionen können in diesen Tagen auch Mediengeschenke sorgen, die bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste stehen. Wie lange darf das neue (Kinder-)Tablet genutzt werden? Welche Spiele kommen auf die Konsole? Was beim Umgang mit Mediengeschenken beachtet werden sollte und weitere Tipps zur Medienerziehung finden Eltern unter www.flimmo.tv/weihnachten

 

Die große Deutschland Studie: Kinder in der Familie - zwischen Liebe und Stress
Rund elf Millionen Familien mit Kindern leben in Deutschland, wo aber geht's ihnen am besten? In der Stadt oder auf dem Land? In Nord oder Süd? Eine exklusive Studie liefert Antworten. "Zeit" ist für viele Familien in Deutschland ein Dauerthema. Im Rahmen der großen Deutschland-Studie hat ZDFzeit sechs Mädchen und Jungs zwischen acht und zehn Jahren ins Studio eingeladen. Wir wollten wissen: Was ist Kindern wichtig? Welche Rolle spielt Familie für sie? Wie sieht ihr Alltag aus? Die Eltern saßen nebenan in einem Raum und hörten den Kindern zu.

Alle Informationen zur Deutschland-Studie erhalten Sie HIER...

 

 


Veranstaltungshinweise

Premiere des Films "Komplimente" am 19.12. um 19:00 im Kino Latuecht in Neubrandenburg
In zehn kurzen Portraits geben uns ganz unterschiedliche Menschen Einblicke in ihre Lebenswelten. Für alle gilt, dass sie trotz Problemen und Widerständen eben nicht jammern, nicht lange zögern, sondern die Ärmel hochkrempeln und mit Zuversicht einfach anpacken.
Der Film „Komplimente“ vermittelt gute Laune, denn den Protagonisten gelingt es ohne Anstrengung, Funken von Optimismus, Freundlichkeit und Tatkraft auf die Zuschauer*innen überspringen zu lassen. Funken, die bei uns im Nordosten ein Lauffeuer guter Stimmung entzünden könnten...

 

Erinnerung: Heimkehrertage in Neubrandenburg, Wismar und Schwerin am 27.12.

Wann: 27. Dezember 2019, 11-15 Uhr
Wo: Mensa der Hochschule Neubrandenburg
Web: heimkehrertag.de

 

Wann: 27. Dezember 2019, 11-14 Uhr
Wo: Markt- und Eventhalle Wismar / Stockholmer Straße 1 / 23966 Wismar
Web: ichwillindieheimat.de

 

Wann: 27. Dezember 2019, 14-18 Uhr
Wo: Demmlersaal des alten Rathauses
Web: schwerin.de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/fachkraefte/fachkraefte-zurueck-holen/rueckkehrertag/

 

Mittwochskino im Frauenbildungsnetz startet wieder ab 15.01.20
Wieder stehen an jedem dritten Mittwoch im Monat (von Januar bis Mai), spannen­de Themen und interessante Persönlichkeiten im Mittelpunkt der Abendveranstaltung. In gemütlicher Atmosphäre gibt es einen kurzen Input mit anschließendem Filmprogramm, der zum Nachdenken und Diskutieren einlädt.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Fachtagung "Kinder- und Jugendhilfe in MV" am 06.02.20 in Güstrow
Wachsende Kinder- und Jugendhilfe einerseits und Fachkräftemangel andererseits: In M-V gibt es ca. 22.000 Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe. Mittel- und langfristig wird die Zahl der Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe – so zeigen es auch bundesweite Studien – weiter anwachsen. Die Kinder- und Jugendhilfe ist heute professionell, engagiert und vielfältig. Aber das Fachkräftegebot wird bereits vielerorts nicht mehr aufrechterhalten, Arbeitsbedingungen verschlechtern sich, überholte Personal-, Betreuungs- und Fallzahlenschlüssel gefährden die Qualität der pädagogischen Arbeit.

Es besteht also dringender Handlungsbedarf: Die Kinder- und Jugendhilfe braucht verantwortliche Fürsprecher in der Politik und eine auskömmliche Finanzierung. Aber wie genau soll dies erreicht werden? Was können die Fachkräfte selbst tun? Wer fühlt sich zuständig für einen Aufbruch in der Kinder- und Jugendhilfe?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an dem Prozess zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in M-V interessiert sind.

 

 

Kinder-/Familien Universität / Hochschule:

Greifswald: "Ice Age an der Ostsee - Wie sah es während der letzten Kaltzeit wirklich bei uns aus?", 23. Januar 2020

Wismar: "Warum fängt Tierschutz schon zu Hause an?", 31. Januar 2020

 

 


Impressum

 

Familienbotschaft-MV                  

ISBW gGmbH                              

Friedrich-Engels-Ring 12             

17033 Neubrandenburg               

 

Ihre Ansprechpartnerin: Diana Wienbrandt

Tel.: 0395 - 55 84 039

E-Mail: info@familienbotschaft-mv.de

 

Web: www.familienbotschaft-mv.de

Facebook: www.facebook.com/Familienbotschaft-MV

 

gefördert durch: