Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Familienbotschaft MV - Newsletter Dezember 2018

Liebe Familienbotschafterinnen und Familienbotschafter,

 

am 18. Dezember 2018 stellte sich unsere Sozialministerin Stefanie Drese Ihren Fragen und Anregungen zu den Themen Kita-Elternbeitragsfreiheit (Neuerungen 2019 und 2020), Einführung der Ehrenamtskarte und Jugendbeteiligungsfonds. Die Dokumentation des Live-Chats können Sie auf der Homepage der Familienbotschaft-MV nachlesen.

 

Weihnachten steht vor der Tür und damit eine besinnliche Zeit im Kreise der Familie. Auch dieses Jahr ist das Programm rund um die Feiertage wieder voller Filmhighlights. Um Eltern und Kindern einen Überblick zu verschaffen, hat FLIMMO Sehenswertes für unterschiedliche Altersgruppen und die ganze Familie ausgewählt. Außerdem wird auf Sendungen hingewiesen, die bei Kindern lieber nicht auf dem Programm stehen sollten. (FLIMMO-Weihnachtsspecial jetzt online auf www.flimmo.tv/weihnachten).

 

Das Team der Familienbotschaft MV wünscht Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit, Zeit zur Entspannung und Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge sowie Gesundheit, Erfolg und Glück im neuen Jahr.

 

Ihre "Familienbotschaft-MV"

 

 


News aus dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung MV

Deutscher Engagement-Preis 2018 geht nach Boizenburg
Als eines von sechs herausragenden Projekten geht der Deutsche Engagementpreis 2018 an die Projektgruppe „Wir schaffen das!“ der Regionalen Schule Rudolf Tarnow in Boizenburg. Die Schülergruppe gewann den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Demokratie stärken“. Die Preisverleihung fand anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin statt.

Als Reaktion auf Diskriminierungen und rassistischen Beleidigungen gegenüber jungen Geflüchteten rief eine kleine Gruppe Schülerinnen und Schüler das Projekt „Wir schaffen das!“ ins Leben. Im Mittelpunkt stand die Organisation eines Projekttages für Zivilcourage, Toleranz und gegen Fremdenhass. Die Schülergruppe schaffte es, 550 Menschen und über 50 Referentinnen und Referenten in der Turnhalle der Schule zu diesem Projekttag zur Auseinandersetzung mit fremdenfeindlichen Themen zusammen zu bringen.

Die Gewinner des Deutschen Engagementpreises 2018 wurden von einer 13-köpfigen Fachjury ausgewählt und setzten sich gegen bundesweit über 550 Nominierte durch. Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis verliehen und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Fernsehlotterie sowie die Deutsche Bahn Stiftung gefördert.
Pressemitteilung: 05.12.2018-SM-
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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Zusätzliche Entlastung der Kita-Elternbeiträge
Der Landtag hat nicht nur die Geschwisterentlastung in der Kindertagesförderung beschlossen, sondern noch einmal für das Jahr 2019 zusätzlich weitere gut 6,2 Millionen Euro an Kostendämpfungsmitteln zur Verfügung gestellt. Die Mittel dafür stammen aus der Strategiefondsreserve des Landes.

„Damit haben Eltern, die noch für ein Kind zahlungspflichtig sind, im kommenden Jahr einen Anspruch auf eine höhere Entlastung ihrer Kita-Beiträge durch das Land“, verdeutlicht Sozialministerin Stefanie Drese. So beträgt die Höhe der Elternentlastung für Eltern von Kindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr zusätzlich bis zu 20 Euro bei einer Kita-Ganztagsförderung und bei Kindern im Alter zwischen dem vollendeten dritten Lebensjahr und ihrem voraussichtlichen Eintritt in die Schule zusätzlich 15 Euro. Ab dem 1.1.2020 sollen dann Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege komplett elternbeitragsfrei sein.

Drese: „Wir wollen als Land, dass Träger von Kita-Einrichtungen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser bezahlen. Die damit verbundenen Mehrkosten sollen Familien aber nicht zusätzlich belasten. Deshalb investieren wir als Land weitere gut 6,2 Millionen Euro in das Kitasystem.“

Pressemitteilung: 13.12.2018-SM-Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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Weitere Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger auf den Weg bringen

Sozialministerin Stefanie Drese sieht in der stärkeren Entlastung und besseren Unterstützung von pflegenden Angehörigen ein Hauptaufgabenfeld in der Pflegepolitik von Bund, Ländern und Kommunen. Der heute im Rahmen der Landespressekonferenz vorgestellte „Barmer-Pflegereport 2018“ zeigt nach Ansicht der Ministerin den großen Handlungsbedarf.

Drese: „Wir brauchen z.B. einen verbesserten Rechtsanspruch für pflegende Angehörige auf Freistellung sowie Lohnersatzleistung. Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss genauso selbstverständlich werden, wie die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf.“ Neben einem Rechtsanspruch auf eine Auszeit mit Reha-Leistungen ist die Entbürokratisierung der ambulanten Pflege ein wichtiges Ziel. „Dabei geht es etwa um die Zusammenfassung verschiedener Pflege-Angebote zu einem einheitlichen Entlastungsbudget oder auch darum, dass Pflegebedürftige für Taxifahrten zum Arzt künftig keine Genehmigung der Krankenkasse mehr einholen müssen“, verdeutlicht Drese.

Eng damit verbunden, ist die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu verbessern. „Dazu gehört die Absenkung der Mindestauslastungsquote in der Kurzzeitpflege von 85 auf 80 Prozent im gerade vom Landtag beschlossenen Landespflegegesetz“, so Drese. Darin ist zudem eine Weiterentwicklung der wohnortnahen Beratung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen vorgesehen.    

Pressemitteilung: 18.12.2018-SM-Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
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News aus den Lokalen Bündnissen für Familie in MV

Das Lokale Bündnis für Familie Schwerin - Bündniskalender 2019

Die Bündnisakteure haben bereits für das kommende Jahr einen Veranstaltungskalender zusammengestellt.

  • 30.01.2019, 15.00 -17.00 Uhr im Stadthaus Schwerin /Raum E 70), 9. Schweriner Bündnisplenum zum Thema „Sozialbericht der Landeshauptstadt Schwerin“
  • Mai 2019, Aktuelle Wirtschaftsförderung der Stadt mit Betriebsbesichtigung
  • II. Halbjahr 2019 – „Digitales Familienlabor – Digitalisierung für Jung und Alt erlebbar machen“
  • 26.09.2019 - Willkommenstag NORD
  • 12.10.2019,  11. Aktionstag „Zeit für Familie“          

In Planung sind außerdem thematische Workshops, u.a. „Wie erreichen wir mit sozialen Netzwerken Familien“, „Forum Vereinbarkeit – gemeinsam weiterkommen!“

 

Konkrete Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie auf der Webseite des Bündnis für Familie Schwerin oder auf der Familienbotschaft MV.

 

Lokales Bündnis für Familie Stralsund als "Bündnis des Monats Dezember 2018" ausgezeichnet

Seit 2008 setzt sich das Lokale Bündnis für Familie der Hansestadt Stralsund gemeinsam mit 69 Bündnispartnern aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft dafür ein, Stralsund zu einem attraktiven und lebenswerten Ort für Familien zu machen.

Im Jahr 2010 hat das Stralsunder Bündnis für Familie die Auszeichnung „Familienfreundliche Unternehmen der Hansestadt“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr im September sind die Unternehmen der Stadt dazu aufgerufen, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Nach eingehender Prüfung der Bewerbungsunterlagen sowie Gesprächen mit der Belegschafft und der Geschäftsführung der jeweiligen Unternehmen, entscheidet eine Jury welche der Unternehmen den Titel „Familienfreundliches Unternehmen der Hansestadt“ für die nächsten drei Jahre tragen dürfen.

Mit dem Projekt „Rettungsboot“ hat das Stralsunder Bündnis ein eigenes Pendant zu der bundesweiten Initiative „Notinsel“ geschaffen. Das Projekt soll Kindern bei kleinen Alltagsnotfällen unterstützen. Ein verlorener Schlüssel, ein aufgeschlagenes Knie oder ein verpasster Bus können für Kinder schnell zur Herausforderung werden. Verschiedene Geschäfte und Institutionen in der Stralsunder Innenstadt bieten in solchen Situationen ihre Hilfe an. Jedes Rettungsbot-Partnergeschäft erhält einen Aufkleber, der gut sichtbar für die Kinder angebracht wird.

Alle zwei Wochen veranstaltet das Bündnis für Familie der Hansestadt Stralsund den Elterntreff „Bibolinchen“ in der Stralsunder Stadtbibliothek. Mütter und Väter können sich in gemütlicher Runde untereinander austauschen, und die verschiedenen Informationsangebote der Bibliothek nutzen. Zu Beginn eines jeden Treffens gibt es Medientipps zu einem bestimmten Thema. Anschließend haben die Eltern Zeit, die vorgestellten Medien auszuprobieren, sich zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Die Kleinen können währenddessen miteinander spielen, malen oder die Kinderbibliothek erkunden. 

HIER erfahren Sie mehr über das Bündnis des Monats...


News aus den Familienzentrum/Familienbildungsstätten in MV

Das Projekt „Wir sitzen sowieso alle in einem Boot – Integration hallt nach“ aus Gnoien erhält Prädikat „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ im bundesweiten Wettbewerb

Das Projekt „Wir sitzen sowieso alle in einem Boot – Integration hallt nach“ aus Gnoien wird mit dem Prädikat „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit bundesweit 40 weiteren Preisträgern wurden dieses Projekt aus über 450 Mitbewerbern ausgewählt und erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN). Der Erhalt des Qualitätssiegels „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ ist eine besondere Würdigung als Initiative, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzt.

Zu der Jury gehören unter anderem Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates und  Sylvia Veenhoff (Grundsatzfragen, Nachhaltigkeitsstrategien und -Szenarien, Ressourcenschonung beim Umweltbundesamt).

"Ich bin sehr gespannt, wie gerade die beteiligten Kinder und Jugendlichen sich weiterhin mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit und speziell mit den 17 Zielen beschäftigen werden. Im Familienzentrum Gnoien gibt es ja bereits viele weitere Aktivitäten und Ideen dazu, wie z.B. "Die kleinen Essensretter" und das Umwelt-Bienenprojekt" sagte Sabine Krüger von RENN.nord (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) anerkennend und übergab auch die druckfrische Broschüre "17 Ziele in der Praxis - Beispiele aus MV" und anderes kindgerechtes Informationsmaterial für die weitere Arbeit.

 

Die drei Gewinnerprojekte aus Mecklenburg-Vorpommern sind:

- Alle in einem Boot (cultura mobile e.V. aus Gnoien)

- Aufbau einer Struktur für regionale Warenkreisläufe in der Mecklenburgischen Schweiz (ELG Mecklenburgische Schweiz eG aus Basedow/Gessin)

- Lokale Kulturinseln (Freundeskreis popkultur e.V. aus Bad Sülze)

 

Weitere Informationen zur Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien finden Sie HIER...

 

 


News aus den Mehrgenerationenhäusern in MV

Zu Besuch im Mehrgenerationenhaus Aktion Sonnenschein e.V. Greifswald
Das Mehrgenerationenhaus in Greifswald gehört zu den jüngeren in unserem Bundesland. Im März 2017 haben die engagierten Mitarbeiterinnen die Arbeit aufgenommen. Das Mehrgenerationenhaus befindet sich im Haus der integrativen Montessori Kindertagesstätte im Stadtteil Schönwalde.

Das Herzstück des Hauses ist der Monte-Treff erfahre ich von Frau Schulz-Jokiel. Der generationenübergreifende Treff steht allen Menschen offen. „Das ist ein Treff für Jung und Alt, Groß und Klein. Hier haben alle die Möglichkeit generationenübergreifend voneinander zu lernen und zu wachsen.“ Dreimal die Woche können Kinder aus dem Kinderhaus in das Mehrgenerationenhaus kommen und die Vormittage mit den Senior*innen und Besucher*innen gemeinsam verbringen. „Dann kommt hier Leben ins Haus und es wird gebastelt, gespielt, gelesen, gesungen, Theater gespielt, genäht oder Sport gemacht“, berichtet sie beschwingt über das fröhliche Treiben.

HIER lesen Sie den gesamten Praxisbericht...

 

Kein Ersatz, sondern Ergänzung: Das Virtuelle Mehrgenerationenhaus
Wie kann man Generationenzusammenhalt und Nachbarschaftshilfe in der Kommune digital stärken? Das war die Ausgangsfrage für das 2016 gestartete Modellprojekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ der Kampagne Onlinerland Saar.

Die Virtuellen Mehrgenerationenhäuser schaffen Begegnungsräume für verschiedene Generationen im Netz und fördern dabei Digitalkompetenzen. Derzeit gibt es sie in zehn Modellkommunen mit jeweils 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für 2019 sind vier weitere „Häuser“ geplant. Die Teilnehmenden erhalten Tablets, mit denen sie in Kontakt mit den anderen Teilnehmenden kommen. Um sich mit dem Gerät vertraut zu machen, werden zu Beginn drei Einstiegskurse, das sogenannte „Kaffee-Kuchen-Tablet“ angeboten. Expertinnen und Experten der Landesmedienanstalt erklären die Möglichkeiten des mobilen Internets, weisen auf Gefahren hin und helfen mit praktischen Beispielen in die Welt der Apps einzusteigen. Als Grundlage für ein virtuelles Kommunikationsnetzwerk veranstaltet jedes Virtuelle Mehrgenerationenhaus zudem regelmäßige „Tablet-Kränzchen“, bei denen die Teilnehmenden die Gelegenheit haben, sich untereinander auszutauschen, Fragen an die Expertinnen und Experten zu stellen und sich neues Wissen zu bestimmten Aspekten anzueignen. 

 

 


News von und für Senioren/Seniorenarbeit aus MV

Broschüre "Patientenverfügung in Leichter Sprache"
Das Saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat die Broschüre „Patientenverfügung in leichter Sprache“ herausgegeben. Die knapp 50 Seiten umfassende Veröffentlichung informiert in verständlicher Weise darüber, was eine Patientenverfügung ist und wie man sie ausfüllt. Sämtliche Texte sind in großer Schrift gedruckt und mit Bildern versehen. Enthalten ist außerdem eine Muster-Patientenverfügung zum Ankreuzen in leichter Sprache.

 

Neues Portal zu Hospiz- und Palliativangeboten
Der Hospizlotse ist ein unabhängiges und kostenloses Informationsportal des vdek (Verband der Ersatzkassen). Auf dem Portal www.hospizlotse.de finden schwerkranke Menschen und ihre Angehörige Versorgungsangebote in ihrer Region. Dabei können Suchende zwischen verschiedenen Begleitungs- und Versorgungsformen wählen. Die Webseite führt auch Kontaktdaten vieler verschiedener Leistungserbringer, wie Hospize, Hospizdienste, SAPV-Teams und Palliativärzte.

 

berufundfamilie: Pflegothek stärkt interne Kommunikation
Für zertifizierte Arbeitgeber schnürt die berufundfamilie Service GmbH derzeit ein neues Paket: Die Pflegeothek soll die interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern. Der Informationsbaukasten enthält Dokumenten-Vorlagen und Tipps und soll stetig wachsen. Er startet u. a. mit einem Pflege-Flyer, bestehend aus Textbausteinen und Muster. Auf Basis des Flyer-Setzkastens kreieren Arbeitgeber ihr eigenes individuelles Informationsmedium zur pflegebewussten Personalpolitik.

Auch Tipps für eine erfolgreiche interne Kommunikation sowie eine Liste von zehn Schritten zu mehr Freiräumen für pflegende Beschäftigte sind in der Pflegothek zu finden.

Für Arbeitgeber aus dem Gesundheitsbereich bietet die berufundfamilie eine gesonderte Fassung der Tipps für pflegende Beschäftigte. Denn vor allem ausgebildete Pflegekräfte sind für Angehörige Anlaufstelle und Stütze und müssen sich selbst Freiräume schaffen.

Den Setzkasten „Pflege-Flyer“ stellt die berufundfamilie HIER auch nicht-zertifizierten Arbeitgebern zur Verfügung.

 

Barmer-Pflegereport 2018: Angehörige überlastet
Viele pflegende Angehörige sind an der Grenze der Belastbarkeit – das zeigt der Pflegereport 2018 der BARMER. 185.000 von rund 2,5 Millionen Personen, die Angehörige zu Hause pflegen, stehen kurz davor, diesen Pflegedienst aufzugeben. 6,6 Prozent, also 164.000 Menschen, wollen nur mit mehr Hilfe weiter pflegen, knapp ein Prozent will dies auf keinen Fall länger tun.

Ohne pflegende Angehörige geht es jedoch nicht. „Es ist höchste Zeit, dass sie schon frühzeitig besser unterstützt, umfassend beraten und von überflüssiger Bürokratie entlastet werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Bei der BARMER wird es daher künftig möglich sein, den Hauptantrag für Pflegeleistungen online zu stellen.

Außerdem zeigt der Report: Pflegende Angehörige sind vergleichsweise häufig krank. So leiden 54,9 Prozent von ihnen unter Rückenbeschwerden und 48,7 Prozent unter psychischen Störungen.

 

Seniortrainer*in werden...?!
Sie interessieren sich für die Ausbildung zum/zur Seniortrainer*in? Das Landesprojekt: „Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerin sowie deren fachliche Begleitung“ bietet im Jahr 2019 zwei Grundkurse in Schwerin dafür an. Die Termine und weitere Informationen zur Ausbildung erhalten Sie HIER...

 

 


Informatives für Jeden

Was würdest Du für Mädchen tun?
filia heißt „Tochter“ und unterstützt Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000 €. Die Projekte sollen etwas dafür tun, dass Mädchen und junge Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht.
Bis zum 1. März 2019 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an. Die Anträge werden von den Mädchen und jungen Frauen des Mädchenbeirats gelesen und diskutiert. Der Mädchenbeirat besteht zurzeit aus 12 jungen Frauen zwischen 15 und 22 Jahren, die ganz schön bunt und vielfältig sind, wie die Projekte, die von filia gefördert werden. Der Beirat schlägt dem Stiftungsrat von filia vor, welche Mädchenprojekte in Deutschland gefördert werden sollen.
Beantragen können Organisationen, die in Deutschland als gemeinnützig anerkannt sind. Jede Organisation kann nur ein Projekt beantragen.
Die Projekte, die beantragt werden, müssen von Mädchen oder Frauen geleitet sein. Die Projekte können frühestens zum 1.Juli 2019 starten.

Weitere Informationen zu den Kriterien und dem Auswahlprozess finden Sie HIER...

 

Fortbildungsreihe für Erzieher*innen: Spielen, Zappen, Klicken – Medienerziehung in Kita und Familie

Die Fortbildungsreihe vermittelt in 8 Modulen pädagogischen Fachkräften Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit und der Nutzung von digitalen Medien in Kita und Familie. Die Teilnehmer dieser Qualifizierung erfahren, wie sie mit digitalen Medien spielerisch den Entwicklungsprozess von Kindern fördern können und finden zudem heraus, welche Medien zu diesem Zweck sinnvoll in den Kita-Alltag integriert werden können. Gleichzeitig werden die Fachkräfte für die Umsetzung alltagsgerechter Medienprojekte geschult. Sie werden für das Thema Medienerziehung sensibilisiert und entwickeln medienpädagogische Konzepte, die gemeinsam mit den Eltern im Rahmen von Erziehungspartnerschaften, in der jeweiligen Einrichtung umgesetzt werden können. Mit dem neu erworbenen Fachwissen sind die so geschulten Fachkräfte u.a. in der Lage, Eltern Tipps für eine kindgerechte Mediennutzung daheim zu geben.

Es sind nur noch wenige Restplätze frei... Weitere Informationen erhalten Sie HIER...

 

Bundesfamilienministerin stellt Fachkräfteoffensive für Erzieher*innen vor
Ziel dieser Initiative ist es, mehr Fachkräfte zu gewinnen und im Beruf zu halten. „Es muss attraktiver werden, eine Ausbildung anzufangen, sie abzuschließen und danach im Beruf zu bleiben. Das ist eine Aufgabe für alle: Bund, Länder, Kommunen und Tarifparteien. Gemeinsam müssen wir jetzt dafür sorgen, Verbesserungen zu erreichen“, erklärte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. „Die Investitionen in qualitativ gute Kinderbetreuung sind Investitionen in die Fachkräfte selbst, in die Chancen der Kinder und in den Zusammenhalt in der Gesellschaft insgesamt.“
Geplant ist, von 2019 bis 2022 insgesamt  rund 300 Millionen Euro als Impuls den Ländern und damit den Einrichtungen vor Ort zur Verfügung zu stellen.


Die Fachkräfteoffensive umfasst die drei „P“s fürs Personal :

  • Praxisintegrierte vergütete Ausbildung
  • Praxisanleitung
  • Perspektiven mit Aufstiegsbonus

Die Mittel aus dem Bundesprogramm können von Trägern von Kinderbetreuungseinrichtungen über ein Onlineverfahren beantragt werden. Das Interessenbekundungsverfahren soll im Februar 2019 starten. Informationen dazu finden sich dann auf http://www.fruehechancen.de.

 

Konzept für das neue „Jugendfreiwilligenjahr“
Ministerin Giffey: „Jeder junge Mensch, der die Schulzeit beendet hat, sollte ein Jugendfreiwilligenjahr in Deutschland leisten können. Um junge Menschen tatsächlich dafür zu begeistern, wollen wir die bestehenden Jugendfreiwilligendienste zu einem „Jugendfreiwilligenjahr“ weiterentwickeln und die Rahmenbedingungen verbessern. Alle Jugendlichen sollen einen Rechtsanspruch darauf bekommen, dass ihre Freiwilligendienst-Vereinbarung vom Bund gefördert wird. Um das Freiwilligenjahr attraktiver zu machen wollen wir allen einen Zuschuss zur Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr zahlen und bundesweit ein einheitliches Freiwilligengeld von 402 Euro, zuzüglich entsprechender Sozialversicherungsbeiträge, garantieren. Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich freiwillig einbringen. Engagement braucht aber gute Rahmenbedingungen. Genau die wollen wir mit unserem Vorschlag für ein neuen „Jugendfreiwilligenjahr“ schaffen.“
Das Konzept fußt auf fünf Grundsätzen, die Schritt für Schritt, unter Beteiligung von Jugendlichen und Jugendverbänden als auch von Trägern angegangen werden sollen.

Die Grundsätze im Überblick erhalten Sie HIER...

 

Power to the Single Moms
Für Alleinerziehende ist die alltägliche Vereinbarkeit häufig eine Zerreißprobe. Worum es geht? „Alles alleine tragen an Verantwortung“, „doof da stehen vor den Kolleg/innen mit klassischen Familien“, „rund-um-die-Uhr-Bereitschaft“, „kein geteilter Geldbeutel“…davon können alle Alleinerziehenden ein Lied singen. Hier halten unsere Kolleginnen dagegen: Power to the Single Moms! Anschauen in der wunderbaren Webinar-Mediathek, wie es auch gehen kann und was stark macht.

HIER gehts zum Webinar...

 

Island - Frauenreise: Gullfoss, Gerdur und Geysire - 14 tägige-Erlebnisreise mit Teilnahmebescheinigung
Die Kraft des Wassers hören, die Hitze der Erde fühlen, die klare Luft schmecken, den Duft des Mooses riechen, die Muster im Lavagestein ertasten und die bunten Berge sehend bestaunen - eine Reise, die mit allen Sinnen erlebt wird. Unsere Wege führen uns vom südwestlichen Geothermalgebiet auf Rekjanes, über Vulkankrater und Lavahöhlen auf Snafaellsness, zum Goldenen Zirkel mit seinem Geysir bis hin zu den aufgestauten Wassermassen im Hochland und lassen uns von spannenden Frauen-Lebensgeschichten inspirieren. Ob Umweltschützerin, Rangerin oder Managerin, sie alle sind eng mit dem Land und seinen Naturgewalten verbunden und wir werden ihrem Leben nachspüren.

Lass Dich ein auf dieses Land aus Feuer, Eis und menschlicher Wärme und genieße mit uns eine unvergessliche Zeit. In einer kleinen Gruppe von maximal 10 Frauen übernachten wir in Ferienhäusern an abseits gelegenen Orten, kochen gemeinsam traditionelle isländische Gerichte, entspannen im „Hotpot“ in der Natur und genießen die hellen Nächte der Mitsommerzeit.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.reise-nach-island.de/island-special.html

 

 


Veranstaltungshinweise

Heimkehrertage "Nächste Station: Heimat!" in Neubrandenburg und Wismar
Gehen oder bleiben? Die Frage der Heimkehr bleibt eine Suche nach dem Woher und dem Wohin. Der erste Heimkehrer Tag in Neubrandenburg soll die Suche erleichtern. Wer an Rückkehr denkt, vom Pendeln genug hat oder einfach verliebt in die Heimat ist, der findet am 27. Dezember 2018 alle Möglichkeiten auf einem Event. Der Heimkehrer Tag bietet attraktive Jobs, Einblicke in den aktuellen Wohnungs- und Grundstücksmarkt und Informationen über die Kinderbetreuung in der Region. Es hat sich viel getan, nutzen Sie den Heimvorteil!

 

Heimkehrertag in Neubrandenburg: 27. Dezember 2018, 15 bis 18 Uhr im Haus der Kultur und Bildung

Heimkehrertag in Wismar: 27. Dezember 2018, 10 bis 14 Uhr in der Wismarer Markthalle

 

Kinder-Uni / Kinder-Hochschule:

Greifswald: "Wie mächtig ist unsere Sprache"; 24. Januar 2019

Wismar: "Was lehrt uns ein 2200 Jahre alter Gelehrter?"; 25. Januar 2019

 


Impressum

 

Familienbotschaft-MV                  

ISBW gGmbH                              

Friedrich-Engels-Ring 12             

17033 Neubrandenburg               

 

Ihre Ansprechpartnerin: Diana Wienbrandt

Tel.: 0395 - 55 84 039

E-Mail: info@familienbotschaft-mv.de

 

Web: www.familienbotschaft-mv.de

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