Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern
Auf in die 2. Sommerferienwoche - das ist los... >
< Sommerferien... Tipps und Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche

17. Pflegestützpunkt im Land öffnet in Ribnitz-Damgarten


Ministerium für Soziales, Integration Gleichstellung MV

Ministerin Stefanie Drese hat in Ribnitz-Damgarten den insgesamt 17. Pflegestützpunkt im Land und den dritten Pflegestützpunkt im Landkreis Vorpommern-Rügen eröffnet. Damit wird nach Ansicht Dreses eine Angebotslücke im westlichen Bereich des Landkreises gedeckt. Denn die bisherige Außensprechstunde konnte die ständig steigende Nachfrage und den Bedarf an Beratung kaum noch bewältigen.

 

Die Ministerin verdeutlichte, dass bereits heute in Mecklenburg-Vorpommern 23 Prozent der Gesamtbevölkerung über 65 Jahre sind. Im Jahr 2030 werde dieser Anteil Prognosen zufolge bereits über 30 Prozent betragen. Rund 75 Prozent der pflegebedürftigen Personen im Land werden zu Hause betreut – entweder ausschließlich durch Angehörige oder mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes.

Drese: „Besonders die pflegenden Angehörigen, die oft an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit sind, brauchen deshalb kompetente und unabhängige Beratungs- und Hilfsangebote. Genau das bieten die Pflegestützpunkte im Land“, verdeutlicht Ministerin Drese. „Damit stärken wir vor Ort die häusliche und ambulante Pflege.“

Pflegestützpunkte bündeln alle Leistungen und Beratungen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu allen Fragen der Pflege informieren und praktischen Rat und Hilfestellung „aus einer Hand“ holen. Die Ministerin hob zudem die gute Zusammenarbeit des Landes mit den Kommunen und Pflegekassen hervor.

Drese: „Für die Landesregierung war von Anfang an klar, dass die Pflegestützpunkte nur dann zu einem Erfolgsprojekt werden können, wenn sie in gemeinsamer Trägerschaft von den Pflege- und Krankenkassen und den Landkreisen und kreisfreien Städten betrieben werden. Nur so ist eine neutrale, kostenlose und auf den jeweiligen Einzelfall bestmöglich abgestimmte Beratung gewährleistet. Die gute Arbeit der bereits bestehenden Pflegestützpunkte und der fachlich hervorragend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Land bestätigt diese Auffassung.“

Das Sozialministerium fördert mit 750.000 Euro jährlich die Pflegestützpunkte. Für den Landkreis Vorpommern-Rügen mit drei Pflegestützpunkten beinhaltet dies etwa 120.000 Euro pro Jahr.

Weitere Infos: www.pflegestuetzpunktemv.de