Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

3. Netzwerktreffen der "Familienbotschaft-MV"

Bereits zum dritten Mal konnte die Leiterin der "Familienbotschaft-MV", Christine Wenmakers, am 2. November rund 70 VertreterInnen der Lokalen Bündnisse für Familie, Familienzentren und –bildungsstätten, Mehrgenerationenhäuser und Familienferienstätten zum landesweiten Netzwerktreffen im Schweriner InterCity Hotel begrüßen. Die Veranstaltung wurde von dem Verein Rügen tut gut e.V. als Projektträger in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales M-V ausgerichtet. Ziel der Tagung war es, die Zusammenarbeit aller beteiligten Partner für das Wohl der Familien im Land zu intensivieren und gemeinsam Erfahrungen und Informationen auszutauschen.

In der einführenden Gesprächsrunde über das Potential regionaler Vernetzung stellten Vertreter verschiedener familiennaher Einrichtungen im Land ihre Art regionaler Vernetzung vor. So berichtete die Familien- und Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Greifswald, Ines Gömer, dass es in der Stadt bereits eine gute Vernetzungsstruktur gibt, es aber wichtig sei, gemeinsame Ziele herauszuarbeiten, um die Motivation aller Beteiligten zu erhalten und dem Konkurrenzdenken vorzubeugen. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates im Landkreis Demmin, Prof. Dr. Helmut Pratzel, betonte die Notwendigkeit der direkten und persönlichen Kontakte zwischen allen Netzwerkpartnern.

Eine bundesweit sehr erfolgreiche Art der Vernetzungsarbeit leistet das Projekt "wellcome" der Hamburger Unternehmerin Rose Volz-Schmidt. Hier unterstützen bundesweit ca. 2000 Ehrenamtliche junge Mütter direkt nach der Geburt im Alltag. Bereits in 14 Bundesländern gibt es wellcome-Teams, Grevesmühlen ist bisher der einzige Standort in Mecklenburg-Vorpommern.

In ihrem Grußwort beschrieb die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Manuela Schwesig, die verschiedenen Aktivitäten der Landesregierung zur Unterstützung und Stärkung der Familien in M-V. Ein Beispiel guter landesweiter Vernetzung stellte der Leiter des Moderationskreises der 23 Mehrgenerationenhäuser in M-V, Jörg Piecha, näher vor. In den anschließenden drei Workshops ging es um praktische Beispiele regionaler Vernetzung, so u.a. beim Aufbau familienunterstützender Dienstleistungen oder in der Umsetzung des Bonuspunkteprogramms zur Förderung des Familienurlaubs einkommensschwacher Familien.
Das diesjährige Netzwerktreffen der Familienbotschaft-MV stand ganz im Zeichen der regionalen Vernetzung aller Akteure. Sie bedarf der Koordination, einer gemeinsamen Zielsetzung und der persönlichen Kommunikation der Netzwerkpartner untereinander.