Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Kinder in Mecklenburg-Vorpommern

 

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und sie haben ein Recht auf gutes Aufwachsen und gleiche Chancen - unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status.

 

Eine qualitativ hochwertige, flexible und ortsnahe Kinderbetreuung ist dafür wichtig und notwendig. Das fängt an bei der Kleinkindbetreuung und geht über den Kindergarten bis hin zu Grund- und weiterführenden Schulen.

Bei der Kindertagesförderung hat Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren einen sehr guten Stand erreicht. Das Land hat bereits ausreichend Plätze in den Kindertagesstätten geschaffen. Laut Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung MV besuchen rund 97 Prozent der Kinder zwischen drei Jahren und dem Schuleintritt eine Kita. Auch in der Krippe liegt die Betreuungsquote sehr hoch. Nicht nur die pädagogischen Konzepte, auch die Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen sind in den einzelnen Regionen unseres Bundeslandes vielfältig. Insbesondere dort, wo Tourismus-, Dienstleistungs- und Wirtschaftszentren entstanden sind, gibt es Kindertagesstätten mit verlängerten Öffnungszeiten und 24-Stunden Kitas.

 

Mecklenburg-Vorpommern ist Kinder- und Familienland. Deshalb setzt sich die Landesregierung für die schrittweise Einführung einer für Eltern kostenfreien Kindertagesbetreuung ein. Seit August 2012 wurden hierfür die ersten Grundsteine mit der Ganztagsförderung in Kitas gelegt. Damals wurden die Elternbeiträge für die unter Dreijährigen sowie für die Kinder im Vorschuljahr gesenkt. Ab Januar 2018 werden die Elternbeiträge für die Kita mit Ausnahme des bereits gesenkten Vorschuljahres über einen direkten Zuschuss des Landes um bis zu 50 Euro zusätzlich pro Monat reduziert. Das gilt auch, wenn Ihr Kind bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut wird.

Eltern müssen keinen Antrag stellen, sondern erhalten einfach eine Abrechnung mit den reduzierten Elternbeiträgen. Der nächste Schritt kommt im Jahr 2019 mit der Geschwisterkindentlastung. Für das zweite Kind alle weiteren Geschwisterkinder besteht Elternbeitragsfreiheit.

Weitere Informationen zur Elterngeldentlastung erhalten Sie HIER...

 

Weitere Angebote in Ihrer Region, erfahren Sie in den jeweilig zuständigen Jugend- und Schulämtern Ihres Landkreises.

 


Frühe Bildung: Gleiche Chancen

Kinder haben ein Recht auf gutes Aufwachsen und Bildung von Anfang an. Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege gehören heute für die allermeisten Kinder zum Aufwachsen dazu. Sie treten zunehmend als weiterer Lebensmittelpunkt neben die Familien. Qualitativ hochwertige Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege fördern die kognitive und sozial-emotionale Entwicklung. Besonders profitieren Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Kinder mit nicht deutscher Familiensprache von frühkindlicher Bildung und Betreuung.

 

Lesen Sie HIER mehr zu dem Thema Frühe Bildung und informieren Sie sich über die Bundesförderprogramme...

 

 

Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern

 

Jugendliche in unserem Land gestalten die Gesellschaft aktiv mit. Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Bundesländern, in denen junge Menschen bereits mit 16 Jahren bei den Kommunalwahlen abstimmen dürfen. Darüber hinaus mischen sie auch an anderer Stelle in der Politik mit: So ermöglicht zum Beispiel die Initiative "Jugend im Landtag" den jungen Leuten, eigene Ideen zu entwickeln, Landespolitiker kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Auch durch Initiativen wie die landesweite Jugendkampagne "Prora 10" engagieren sich Jugendliche für Demokratie und Toleranz im Alltag. (Quelle: Landesportal M-V)

 

Jugendmigrationsdienste:

Elf Jugendmigrationsdienste (JMD) in Mecklenburg-Vorpommern begleiten junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren mittels individueller Angebote und professioneller Beratung bei ihrem schulischen, beruflichen und sozialen Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der JMD.

 

Finden Sie HIER die Jugendmigrationsdienste in M-V.

 

 

Servicestellen Inklusion

In Mecklenburg-Vorpommern sollen so viele Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf wie möglich an Regelschulen lernen. Wie die gleichberechtigte Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf erreicht werden kann, ist in der „Strategie der Landesregierung zur Umsetzung der Inklusion im Bildungssystem in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2023“ festgeschrieben.


Die Servicestelle Inklusion ist vorrangig eine Beratungsstelle für Erziehungsberechtigte von Kindern mit Behinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf, die zu Fragen der inklusiven Beschulung Unterstützung bieten kann. In jedem Schulamt in Mecklenburg-Vorpommern ist eine solche Beratungsstelle Inklusion eingerichtet. 

 

 

Jugend stärken im Quartier:

Mit der Initiative unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben. Der Zugang zum Arbeitsmarkt bleibt jungen Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss auch in Zeiten des demografischen Wandels oftmals versperrt. Trotz der Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt gestalten sich die Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland für eine hohe Zahl junger Menschen - insbesondere für sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche - nach wie vor schwierig. Die Initiative JUGEND STÄRKEN soll zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen und die Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen der jungen Menschen verbessern.

 

Welche Projekt und Initiativen gibt es in unserem Bundesland? Standortkarte - "Jugend stärken im Quartier" in Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft":

Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ ist ein zentraler Gestaltungspartner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Umsetzung von dessen Jugendstrategie 2015-2018. Unter dem Titel „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" soll diese Strategie dazu beitragen, allen jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren gute Chancen, umfassende Teilhabemöglichkeiten und attraktive Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 

 

 

Jungen- und Mädchen-Zukunftstage "Boys'Day" und "Girls'Day"

Das Projekt Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag“ soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, d. h. insbesondere in (informations-) technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen auszubauen, um ihre Arbeitsmarkt-, Karriere- sowie Verdienstchancen zu verbessern. Der Girls’Day findet einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt. Der Girls'Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit.

Das Projekt Boys’Day – Jungen-Zukunftstag“ gibt Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt. Das Teilprojekt „Neue Wege für Jungs“ thematisiert auf einer praxisorientierten und wissenschaftlichen Ebene die Überwindung der Barrieren im Berufswahlverhalten von Jungen, die eng verknüpft sind mit der Reflexion der zugrunde liegenden männlichen Rollenvorstellungen. Der Boys’Day findet ebenfalls einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.