Familienbotschaft MV - Infoportal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Förderungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend setzt neben vier weiteren Ministerien die ESF-Förderprogramme des Bundes um. Hier finden Sie eine Übersicht über diese Förderprogramme. Weitere Informationen erhalten Sie auf den jeweiligen Webseiten.

 

Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen

Familie ist der wichtigste Ort des Aufwachsens von Kindern und für deren gute Entwicklung und Bildung von zentraler Bedeutung. Diese Alltagsbildung in der Familie bildet die Grundlage für die späteren Bildungschancen der Kinder. Hier setzt das ESF-Bundesprogramm „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ an: durch Elternbegleitung als Angebot der Familienbildung sollen Eltern und Erziehungsverantwortliche dabei gestärkt werden, ihre Kinder in deren Bildungsverlauf bestmöglich zu unterstützen. (Früh-) Pädagogische Fachkräfte aus der Familienbildung können sich im Rahmen des Programms zu zertifizierten Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern (weiter-)qualifizieren lassen, die Familien in Fragen der Erziehung, Entwicklung und Bildung der Kinder zur Seite stehen.

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JUGEND STÄRKEN im Quartier

Mit "JUGEND STÄRKEN im Quartier" bündeln erstmalig zwei Bundesministerien in einem gemeinsamen Programm Mittel des Europäischen Sozialfonds: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützen in der aktuellen ESF-Förderperiode Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten der „Sozialen Stadt“ und vergleichbaren Brennpunkten. In der ersten Förderrunde 2015 bis 2018 setzen 178 Modellkommunen Projekte zur Förderung junger Menschen durch öffentliche und freie Träger im Bereich Jugendsozialarbeit um.

 

Die Angebote kommen insbesondere jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu Gute, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. Damit sind zum Beispiel schulverweigernde Jugendliche oder Abbrecherinnen und Abbrecher von Arbeitsmarktmaßnahmen sowie junge neu Zugewanderte mit besonderem Integrationsbedarf gemeint. „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ unterstützt sie bei der (Re-)Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. Ziel ist, die Teilnehmenden mit niedrigschwelligen Angeboten zu aktivieren und ihre Kompetenzen und Persönlichkeit zu stärken.

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Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden im ESF-Bundesprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" an bundesweit 22 Standorten bis zum Jahr 2021 Träger- und Trägerverbünde dabei unterstützt, Frauen und Männer nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung mit Aktivierungs-, Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen die Rückkehr in das Berufsleben zu erleichtern.

 

Das ESF-Bundesprogramm setzt folgende Themenschwerpunkte:

  • Wiedereinstieg und Pflege
  • Potenziale von Frauen in geringfügiger Beschäftigung
  • "Perspektive Wiedereinstieg Online"
  • Personen- und Haushaltsnahe Dienstleistungen

 

Folgende Träger und Trägerverbünde aus Mecklenburg-Vorpommern nehmen am ESF-Bundesprogramm "Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen" teil:

  • Güstrow: BilSE-Institut für Bildung und Forschung GmbH
  • Schwerin: IMBSE GmbH - Institut für Modelle beruficher und sozialer Entwicklung GmbH

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Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas

Das Modellprogramm richtet sich an Kita-Träger und Fachschulen bzw. -akademien, die für Berufswechslerinnen und Berufswechsler eine vergütete, erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin kreieren, erproben oder verbessern wollen.

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Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zielt darauf ab, den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationsgeschichte zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration zu verbessern. Der Einstieg in das Erwerbsleben eröffnet den Teilnehmerinnen nicht nur neue persönliche Perspektiven und trägt zu einer stabilen finanziellen Situation ihrer Familien bei. Er fördert auch ihre gesellschaftliche Integration und leistet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Zudem stärken positive Erlebnisse und Erfahrungen im Erwerbsleben das Selbstbewusstsein der Mütter. Durch den sozialen Austausch im Beruf gelingt es vielen, ihr soziales Netzwerk zum Vorteil ihrer Kinder und anderer Familienmitglieder zu erweitern.

 

Standort in Mecklenburg-Vorpommern: Agentur der Wirtschaft in Schwerin

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KitaPlus

Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium erweiterte Betreuungszeiten in Kitas, Horten und in der Kindertagespflege, um Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Um Eltern zu unterstützen, fördert das Bundesfamilienministerium mit dem Bundesprogramm „KitaPlus“ passgenaue, am Bedarf der Familien orientierte Betreuungsangebote. Die Kinder verbringen dabei nicht mehr Zeit in der Kita, im Hort, bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater – die Betreuung soll jedoch zu anderen Zeiten angeboten werden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert Personalausgaben in Kitas, Horten und für Tagesmütter und Tagesväter, um die Betreuung während der erweiterten Öffnungszeiten sicherzustellen. Außerdem werden Kosten für Investitionen (wie die Ausstattung von Schlafräumen), Sachkosten und Ausgaben für Qualifizierungen gefördert. Zusätzliche Projektberaterinnen und Projektberater unterstützen die konzeptionelle Arbeit und begleiten während der Projektlaufzeit.

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"Engagierte Stadt"

Bürgerschaftliches Engagement ist ein Grundpfeiler der Demokratie, sichert Freiheit, schafft Lebensqualität und prägt den Gemeinsinn. Das Programm »Engagierte Stadt« unterstützt den Aufbau bleibender Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden in Deutschland. Es fördert Kooperationen statt Projekte. Die »Engagierte Stadt« begleitet Menschen und Organisationen vor Ort auf ihrem gemeinsamen Weg zu starken Verantwortungsgemeinschaften.

 

Engagierte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern:

  • Ribnitz-Damgarten
  • Neubrandenburg

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Willkommen bei Freunden

Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ unterstützt Landkreise, Städte und Gemeinden dabei, geflüchtete Kinder und Jugendliche gut aufzunehmen und zu betreuen. Dadurch sollen junge Menschen mit Fluchtgeschichte ihr Grundrecht auf Bildung und Teilhabe wahrnehmen können, die ihnen zustehende Begleitung und Förderung erhalten und die Möglichkeit bekommen, sich aktiv ins Gemeinwesen einzubringen.

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"Demokratie leben!"

Zu den Zielgruppen des Bundesprogramms gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Jugendhilfe Tätige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure.

„Demokratie leben!“ setzt auf verschiedenen Ebenen an. So werden Projekte zur Radikalisierungsprävention und Demokratie­förderung sowohl mit kommunalen wie auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten gefördert.

Das Programm startete im Januar 2015 und läuft bis Ende 2019. Die Fördersumme für das Jahr 2017 beträgt insgesamt 104,5 Millionen Euro.

 

Partnerschaften für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern...