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Kleine Kulturnacht-Wanderung in Gnoien am 29. Juli


von Bettina Kalisch

Und wieder geht es am Samstag, 29. Juli, mit Kultur durch eine laue Sommernacht. In Gnoien ist diese besondere Wanderung schon eine liebgewonnene Tradition geworden. Wie jedes Jahr beginnt sie um 19.00 Uhr im Rathaussaal mit einer Lesung, die sich ganz tief in die Geschichte begibt mit „Geheimnissen aus Gnoiens Unterwelt“. Elke Schanz und Dr. Michael Schirren vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege stellen das bronzezeitliche Schmuckinventar aus der Schillerstraße und andere kostbare archäologische Funde aus Gnoien vor.

 

Auf dem Markt zeigt die Akrobatikgruppe kleine Kunststückchen. Im Café am Markt wird die Fotoausstellung „Die Urkraft der Natur im Bild gebannt“ von Inka Oehmke präsentiert. In der Kirche wiederum erklingt gegen 21.00 Uhr eine kleine Abendmusik. Alle Protagonisten sind in Gnoien zu Hause.

 

Zu guter Letzt gibt es im MehrGenerationenHaus KULTURBöRSE einen Blick zurück und einen nach vorn. Die Heimatstube wird mit einer Sonderausstellung zur DDR-Geschichte geöffnet sein. Passend dazu gibt es kleine Spezialitäten aus dieser Zeit. Im Café unterm Sternenhimmel wird die Plattdeutsche Theatergruppe Lieder und Witze zum Besten geben. Caféhausmusik, dargeboten von Christian Kabuss, lädt zum Verweilen und Träumen ein. Im Kino wird der Dokumentarfilm aus dem Studio Gnolliwutt zum Projekt „Stadt-Name-Fluss“ gezeigt. Junge Menschen des Ortes stellten sich die Frage: Warum heißt Gnoien eigentlich Warbelstadt? Sie testeten den Fluss auf seine Bootstauglichkeit mit selbst gebauten Wasserfahrzeugen. Und wer dann noch nicht genug Kultur genossen hat, kann sich einen Film aus dem Jahre 1957 ansehen, zur 700-Jahrfeier von Gnoien.