Was sind Familienzentren/Familienbildungsstätten ?
Familienzentren und Familienbildungsstätten unterbreiten allen Familien Angebote zur Bildung, Beratung, Betreuung und Begegnung. Sie dienen als Instrument der Familienarbeit und sind auf die besonderen Bedürfnisse der Familien hin ausgerichtet. Ihr Angebot richtet sich besonders an Familien, (werdende) Eltern und Kinder und ist oft mit dem Angebot ortsnaher Volkshochschulen abgestimmt.
Familienzentren und Familienbildungsstätten organisieren verlässlich geburts- und familienvorbereitende Kurse, Eltern-Kind-Angebote, Kreativ- und Freizeitangebote, Gesundheitskurse, Ernährungskurse, Selbsthilfeangebote und viele verschiedene ortsspezifische Angebote. Da sie generell das soziale Miteinander fördern, sind sie immer auch eine Plattform für die Erörterung von Wertvorstellungen. Sie sollen generationsübergreifend den Kontakt zwischen Eltern, Großeltern und Kindern fördern. Gemeinsame Veranstaltungen von deutschen und ausländischen Familien, von Menschen mit und ohne Behinderung helfen, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu fördern.
Familienzentren und Familienbildungsstätten sind auch zentrale Informationsstellen für Familien und vertreten deren Belange in der familienpolitischen Diskussion.
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ESF-Bundesprogramm für Alleinerziehende startet
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein ESF-Programm aufgelegt, in dem Alleinerziehende durch den Aufbau wirksamer Netzwerkstrukturen vor Ort unterstützt werden sollen. Es sollen Dienstleistungsketten entwickelt werden, die auf die verschiedenen Bedarfslagen von erwerbstätigen, arbeitslosen oder im Sinne des SGB II hilfebedürftigen Alleinerziehenden abgestimmt sind.
Mindestens 100 lokale Netzwerke mit Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten sollen gefördert werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben pro Projekt belaufen sich auf mindestens 100.000 Euro und maximal 250.000 Euro.
Das Interessenbekundungsverfahren beginnt am 09. Juli 2010 und endet am
24. September 2010.









